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"Dein Gast ist dein Gott'

Senegal - das Land der "Teranga"

von ANNE BÉATRICE FAYÉ

Senegal auf einen Blick

Der Senegal ist stolz auf seine Traditionen. Insbesondere die Gastfreundschaft spielt eine besondere Rolle. Jedoch auch in anderer Hinsicht unterscheidet sich das westafrikanische Land von anderen Ländern im afrikanischen Kontext: Es besitzt eine ausgeprägte Demokratie und kann auf ein friedliches Zusammenleben der Kulturen und Religionen blicken.

Die katholische Kirche ist eine kleine, aber geachtete Minderheit im Land. Insbesondere der Jugend und auch Frauen widmet sie ihre Aufmerksamkeit. Es gilt, sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen, die den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet und Frauen ihren rechtmäßigen Platz in Kirche und Gesellschaft zuerkennt.

Die »Teranga« ist ein Erkennungszeichen des senegalesischen Volkes. Es handelt sich um einen Ausdruck der Sprache Wolof (eine der Landessprachen), der die Tradition der Gastfreundschaft zum Ausdruck bringt. Stellen wir uns vor, ein Fremder kommt unerwartet zu uns in den Senegal. Eine Frau bringt ihm umgehend Wasser. Und niemand würde es wagen, eine Mahlzeit zu beginnen, ohne den Fremden dazu einzuladen. Im Senegal verstehen wir uns als diejenigen, die geben, empfangen und willkommen heißen. Denn »dein Gast ist dein Gott«, wie wir zu sagen pflegen. Im Sprichwort drücken wir es so aus: »Es gibt kein größeres Glück als die Ankunft eines Gastes im Land der Freundschaft.«

Erzbischof Dr. Ludwig Schick während eines Besuches im Mai 2008 im Senegal. Das Foto zeigt ihn mit dem senegalesischen Bischof Jaques Sarr, Diözese Thies. Das Erzbistum Bamberg unterhält eine Partnerschaft mit der Diözese Thies.
FOTO: KNA-BILD

Afrika im Kleinen

Geographisch gesehen gehört der Senegal zu jenen Ländern, die auf der Grenze zwischen der saharischen Sahelzone und dem subsaharischen, tropischen Afrika liegen. Er bildet die westlichste, in den Atlantik ragende Spitze des afrikanischen Kontinents. Das Klima ist wegen der Einflüsse der verschiedenen Winde vielfältig: der Mousson kommt von Süd-West, der Alizé von Nord-West und der Harmattan von Nord-Ost. Die Temperaturen sind an der Atlantikküste gemäßigt, im Landesinnern wird es sehr heiß.

Seine geostrategische Lage macht den Senegal zu einem Afrika im Kleinen, durchlässig für alle möglichen Luftbewegungen, stolz auf seine Identität und seine panafrikanische Grundhaltung. Als ehemalige französische Kolonie gehört er zu den Ländern, die die massive Deportation von Schwarzafrikanerinnen und Schwarzafrikanern nach Amerika erleben mussten. Die Insel Gorée ist ein lebendiges historisches Zeugnis dieser schmerzhaften Erfahrung des Sklavenhandels zu Beginn der Neuzeit.

Der Senegal ist ein laizistisches Land mit einer ausgeprägten Demokratie. Die Verfassung garantiert die Gleichheit der Bürgerinnen und Bürger. Es herrscht ein offener politischer Dialog, und die verschiedenen Glaubensbekenntnisse begegnen sich herzlich und unvoreingenommen. Neben den vom Staat kontrollierten Medien gibt es eine lebhafte und unabhängige private Presse. Die Vereins- und Versammlungsfreiheit ist offiziell gewährleistet. Es gibt circa 30 Presseorgane jedweder Couleur. Staatliche und private Radiostationen senden im ganzen Land und bedienen eine große Bandbreite an Meinungen und Interessen – sie sind Zeichen einer großen kulturellen und sprachlichen Vielfalt.

Die kulturelle und sprachliche Vielfalt

Niemand hat den Senegalesen besser charakterisiert als Léopold Sédar Senghor, nämlich als »einen kulturellen Mischling, der verschiedene Kulturen vereint, ohne selbst vereinnahmt zu werden«. Die Bevölkerung des Senegal, circa 12 Millionen Menschen, setzt sich aus mehr als 20 Ethnien zusammen, von denen die wichtigsten die Wolofs, die Pulaar und die Sérères sind. Die Wolofs, mit 36 Prozent Bevölkerungsanteil, sind die größte Gruppe. Sie sind Muslime und leben im Norden und im Zentrum des Landes. Die offizielle Sprache ist französisch, am weitesten verbreitet ist jedoch Wolof.

Der Senegal ist ein Land, das immer neu entsteht und weiterhin auf der Suche nach seiner Identität und seinem Platz in der Welt von heute ist. Staatsoberhaupt ist M. Abdoulaye Wade, einer der Initiatoren der neuen Entwicklungspartnerschaft NEPAD und der afrikanischen Renaissance. Im Bereich der sozioökonomischen Entwicklung sind erhebliche Fortschritte erzielt worden, ebenso in der politischen Bewusstseinsbildung auf regionaler Ebene sowie im Sinne des Panafrikanismus. Diese Erfolge werden leider durch die aktuelle gesamt- gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise in Frage gestellt. Die wachsende Armut hängt mit den Schwierigkeiten in der Umsetzung einer konsistenten Politik in den Bereichen Bildung, Soziales, Landwirtschaft und Industrie zusammen. Deshalb wählen viele junge Senegalesen die Emigration, was eine der wichtigsten Herausforderung des Senegal heute ist.

Frauen spielen in Fragen der Entwicklung im Senegal eine zentrale Rolle. So organisieren sie zum Beispiel den gesamten Anbau und Verkauf von Obst und Gemüse. Und doch wird ihnen häufig genug nicht der gleiche Status wie Männern eingeräumt. Aus dem traditionellen Bankensystem sind sie ausgeschlossen, ihre Schulbildung ist häufig mangelhaft. Das Foto zeigt eine Frau beim Wasser holen.
FOTO: KNA-BILD

Die Rolle der Frau in der Entwicklung

Die Lebenssituationen von Frauen im Senegal unterscheiden sich in ihrer kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und materiellen Prägung. So können wir drei Kategorien unterscheiden: Die Stadtbewohnerin, die Landbewohnerin und jene, die sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wohnt. Was die Entwicklung angeht, haben die Frauen so gut wie alle kleinen Handelsunternehmen inne und organisieren den gesamten Anbau und Verkauf von Obst und Gemüse. Einzeln oder in Zusammenschlüssen sind sie auf allen Märkten des Landes präsent. Die Frauenvereinigungen sind Orte des Austauschs, des Dialogs, des befreienden Wortes. In diesem Rahmen unterstützen Frauen sich gegenseitig, trösten einander und rüsten sich, um besser den Kampf um das Leben führen zu können.

Auch in der Welt der Kleinstunternehmen spielen Frauen eine zentrale Rolle. Gewiss, Frauen sind schneller von Armut betroffen und haben weniger Gelegenheiten, eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Aus dem traditionellen Bankensystem ausgeschlossen, müssen sie auf Wucherer zurückgreifen, die Zinsen von 12 bis 20 Prozent monatlich berechnen. Da die Schulausbildung von Frauen zudem häufig mangelhaft ist, fehlt es ihnen an Selbstvertrauen, und so werden sie in der Arbeitswelt seltener angestellt. In jeder Frau aber lebt ein tiefer Wille zum Handeln und zur Verbesserung ihrer Situation. Mit ihrem Einfallsreichtum gelingt es manchen Frauen, von einem Tag auf den anderen eine kleine Verkaufsbude, einen Handel mit Fischen oder ein Nähatelier aufzumachen.

Was der senegalesischen Frau am meisten fehlt, sind gleiche Bildungschancen und die finanzielle Eigenständigkeit, die sie aus der völligen Abhängigkeit vom Mann herausholt. Dies bremst das Wachstum des Landes. Aber der von führenden Politikern geäußerte politische Wille, diesem Mangel abzuhelfen, könnte vielleicht sogar innerhalb kürzester Zeit zu einer neuen wirtschaftlichen und sozialen Stärke führen.

Angesichts dieser Herausforderungen schenkt die Kirche im Senegal der Jugend, dem interreligiösen Dialog sowie der Stärkung von Frauen eine besondere Aufmerksamkeit.

Das Gesicht der Kirche im Senegal: eine Minderheit behauptet sich

Im Senegal stellen die Katholiken 5 bis 6 Prozent der Bevölkerung. Es gibt zwar noch andere Konfessionen, etwa die protestantischen Kirchen, diese machen aber nur 1 bis 2 Prozent aus. Im Senegal ist die katholische Kirche bekannt und geachtet. Das Zusammenleben von Christen, Muslimen und Anhängern der afrikanischen Religion gehört sicher zu den friedlichsten in Afrika. Am 7. Juni 1963 erklärte Léopold Sedar Senghor, katholischer Präsident eines vorwiegend muslimischen Landes, bei der Eröffnung der muridischen Moschee von Touba: »Muslime und Christen, lasst uns gemeinsam beten.« Dem katholischen Selbstverständnis im Senegal ist es gelungen, verschiedene kulturelle Traditionen miteinander zu verbinden. Von daher ergibt sich die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs als Motor des sozialen Zusammenhalts. Mit ihrer Präsenz und ihrem Tun leisten Ordensschwestern einen Beitrag zum guten Verhältnis zwischen Christen und Muslimen. Sie sind in verschiedenen Bereichen tätig: Gesundheit, Frauenförderung, Sozialpastoral, Katholische Aktion und Erziehung.

Im Erziehungssystem kommt katholischen Schulen eine zentrale Rolle zu. Sie sind vertreten in der Vereinigung, die sich »Office National de l’Enseignement Catholique du Senegal« (O.N.E.C.S.) nennt und auf allen Ebenen der formellen und informellen Bildung im Senegal aktiv ist. So reich die katholischen Schulen in Qualität und Quantität auch sind, sie sind doch durch die starke Nachfrage und die armselige Ausstattung seitens des Staates geschwächt.

Senegal auf einen Blick

Fläche: 196.722 km2

Einwohner: 12.320.000

Katholiken: 560.000

Diözesanpriester: 302

Ordenspriester: 124

Ordensbrüder: 145

Ordensschwestern: 808

Laienmissionare: 6

Katechisten: 2.691

Quellen: Worldfactbook 2010; Statist. Jahrbuch der Katholischen Kirche 2007

Eine im Glauben an den einen Gott getrennte Familie: der interreligiöse Dialog

In unserem Kontext Senegal ist der aktive Dialog des Lebens ein klares Faktum. Christen und Muslime leben in einem offenen, nachbarschaftlichen Verhältnis miteinander, teilen Freuden und Mühen, Probleme und Sorgen. So führt zum Beispiel der Karfreitag jedes Jahr Christen und Muslime zum gemeinsamen Essen des Ngalakh. Das Osterfest sowie das Hammelfest sind weitere Momente der Gemeinschaft und des verstärkten Zusammenhalts von Muslimen und Christen im Senegal.

Die senegalesische Gemeinschaft des Lebens zwischen Christen und Muslimen könnte beispielhaft sein, um »den muslimisch-christlichen Dialog zu erneuern, der noch allzu sehr von den Experten geprägt ist. In dem Maße, wie sich Christen und Muslime begegnen, werden sie jeweils gezwungen, ihre starren religiösen Grundmuster zu hinterfragen und von Neuem den Dialog zu führen, der nunmehr von gemeinsamer geschichtlicher oder schlicht menschlicher Verantwortung getragen ist.« Wo die Zusammenarbeit sich dem Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung und der umfassenden Befreiung der Menschen verpflichtet weiß, dort findet ein wahrhafter Dialog statt. Die Zusammenarbeit umfasst: die Option für die Armen, die Menschenrechte, die Stärkung der Frau und die Erziehung und Bildung der Jugend.

Die Bildung der Jugend: Aufgabe der Kirche und der Gesellschaft im Senegal

Im Senegal stellt die Jugend den größten Teil der Bevölkerung. Sie ist ohne Zweifel die Kraft und die Hoffnung sowohl der Kirche als auch der Gesellschaft. Leider steht sie vor großen Problemen und Herausforderungen, was sie verwundbar macht. Angesichts dessen wendet die Kirche im Senegal der Jugend ihre besondere Aufmerksamkeit zu. Die pastorale Arbeit mit Jugendlichen hat eine hohe Priorität und soll den Jugendlichen ermöglichen, zu Vorläufern einer Veränderung zum Positiven und einer nachhaltigen Entwicklung zu werden. In diesem Sinne versucht die Kirche, ihre Kräfte zu bündeln, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Zentren der beruflichen Ausbildung und Eingliederung aufzubauen und auf diözesaner und nationaler Ebene Kommissionen für die Jugendarbeit einzurichten. In jeder Diözese spielt die Jugendpastoral eine zentrale Rolle.

Die Situation der Frau – im Blickpunkt der Kirche im Senegal

Waren die Frauen früher von Einkommen schaffenden Maßnahmen ausgeschlossen, hat sich die Situation heute gewandelt. In manchen Haushalten nehmen die Frauen heute durchaus den Platz ein, der früher traditionell dem Mann zukam, indem sie nämlich die Familie versorgen und ggf. sogar für den Mann aufkommen. Hier entsteht ein neues Frau-Sein im Senegal.

In der Kirche im Senegal stehen die Frauen nicht am Rand. Sie sind der aktive Teil und das Rückgrat der christlichen Gemeinschaften. Die Kirche und ihre Hirten erkennen die Talente und die Bereicherung an, die Frauen in das Leben und die Sendung der Kirche einbringen. In der Tat bilden die verschiedenen Vereinigungen katholischer Frauen ein grundlegendes Netz der Synergie und des gemeinsamen Handelns. Frauen stellen ihre Talente in den Dienst der christlichen Basisgemeinschaften. Sie schließen sich zusammen. So entstand im Februar 2001 die «Coordination des Unions et des Associations des Femmes Catholiques du Sénégal» (CUDAFCS), um

  • die Energien von Frauen, die in der Kirche tätig sind, zu bündeln,
  • Zusammenschlüsse auf Pfarrebene einzurichten, bei denen alle Frauen mitwirken,
  • gemeinsame Aktivitäten mit kirchlicher und pastoraler Prägung durchzuführen,
  • mit einem christlichen Grundverständnis die allgemeinen Probleme der senegalesischen Gesellschaft zu analysieren, – Maßnahmen durchzuführen, die Frauen befähigen, ihre Rolle in der Kirche und der Gesellschaft besser auszufüllen,
  • die Meinungen katholischer Frauen vor nationalen und internationalen Institutionen zu vertreten, insbesondere in der Friedensarbeit und der Verteidigung der Menschenrechte.

ANMERKUNGEN

Léopold Sédar Senghor ist senegalesischer Dichter, Schriftsteller und Politiker. Er war der erste Präsident des Senegal (1960–1980), und er war auch der erste Afrikaner in der Académie française. Vor der Unabhängigkeit seines Landes war er zudem Minister in Frankreich.

Im Original: »Un métis culturel ayant assimilé sans être assimilé«.

Vgl. » /www.kassoumay.com/...

Die muslimische Gemeinschaft ist in verschiedene Bruderschaften (confréries) aufgeteilt: die Muriden von Scheich Ahmadou Bamba, die Tidjane im Norden mit Scheich Ahmad Al Tidjane, die Layene von Lebous und Khadre. Heute zählt sich ein Drittel der senegalesischen Muslime zur muridischen Bruderschaft, die von Scheich Ahamdou Amba zum Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. In Touba, dem religiösen Zentrum der Muriden, steht die große Moschee mit Senegals höchstem Minarett (87 m).

Es handelt sich um eine Gericht aus gekochtem Erdnussteig, Brot, Hirse und Zucker, das für die muslimischen Brüder und Verwandten zubereitet wird. Eine solche Praxis gibt es nur in der senegalesischen Gesellschaft. Das Ngalakh am Karfreitag ist ein Zeichen des Teilens und der Nächstenliebe, ein Art der Kommunikation mit den anderen, insbesondere mit den muslimischen Brüdern und Schwestern, die ihrerseits beim Opferfest das Fleich des Schafes mit den Christen teilen – ein Zeichen des Teilens und der Gemeinschaft.

Luc Moreau, »Les chances d’un dialogue en Afrique noire entre le christianisme et l’islam, in: Concilium 126 (1997) 145 und 147.

Ausblick

Ein Kennzeichen der Senegalesen ist ihre Gastfreundschaft, die dem Land die Bezeichnung »Land der Teranga« eingebracht hat. Wie alle Länder erlebt auch der Senegal die Globalisierung, die ein Ergebnis der zügellosen Geschwindigkeit moderner Kommunikationsmittel ist. Die Globalisierung verändert die Gesellschaft zutiefst und führt zur Spannung zwischen einer sich aufdrängenden Moderne und einer den Alltag bestimmenden Tradition. Das Leben des Einzelnen wird davon schwer beeinträchtigt. Die Jugendlichen sind am stärksten betroffen, und deshalb wollen so viele auswandern.

Die senegalesische Frau, Hüterin des Hauses, ist noch auf der Suche nach dem ihr angemessenen Platz in der Gesellschaft – dem des Mannes gleichgestellt. In ihrem alltäglichen Tun ist sie heute doch bereits selbständiger und freier geworden. Sie kann wie der Mann einer Einkommen schaffenden Beschäftigung nachgehen. Die Kraft der Frauen erweist sich heute im Senegal als der wichtigste Weg für eine umfassende und nachhaltige Entwicklung. Die Kirche im Senegal hat die Bedeutung der Begabungen und Kompetenzen von Frauen für ihre Sendung und das soziale Leben erkannt. Das erklärt ihre besondere Aufmerksamkeit und die verschiedenen kirchlichen Einrichtungen der Frauenförderung.

Die Kirche selbst kann ihrem religiösen Auftrag unter guten Bedingungen nachkommen. Ihr Wirkungskreis und ihre Zuhörer reichen weit über die kleine Gruppe ihrer Mitglieder hinaus. Christen und Muslime ermutigen sich gegenseitig und treten für die Rechte der Armen ein, wo diese missachtet werden. Die alten Gräben verschwinden vor diesem gemeinsamen Engagement für die menschliche Person. Es ist selbstverständlich, dass wir hier nur dann etwas leisten können, wenn jede unserer Glaubensgemeinschaften sich auf ihr eigentliches Zentrum, welches Gott ist, besinnt und von dort aus ihr Verhältnis zu den anderen bestimmt und eine Kultur der Toleranz und Solidarität mit den anderen Glaubensgemeinschaften entwickelt.

ANNE BÉATRICE FAYÉ
Ordensfrau und Theologin, Generaloberin der Congrégation des soeurs de Notre Dame de l’Immaculée Conception, Dakar/Senegal

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