Juli / August 2013 INFORMATIONEN corner

USA

Neues Messbuch sorgt für Unmut

Ein Jahr nach der Einführung der neuen Übersetzung des englischen Messbuches hat eine jüngst durchgeführte Studie in den USA ergeben, dass unter amerikanischen Priestern eine weitverbreitete Skepsis bezüglich des neuen Messbuches herrscht. Die Mehrheit der befragten Priester (59 Prozent), kann sich nicht mit dem neuen Text anfreunden.

Die Studie ist von der Saint John’s University School of Theology in Minnesota durchgeführt worden. Teilgenommen haben 32 der 178 römisch-katholischen Diözesen des Landes. 1.536 Priester haben die Fragebögen beantwortet. 57 Prozent der befragten Priester gefällt der formale Stil der Sprache nicht. 80 Prozent hält die Übersetzung für peinlich und auch störend. 61 Prozent der Befragten hält eine Überarbeitung der neuen Übersetzung für dringend geboten. Auch wird die Fortführung der Übersetzung des Stundengebetes und anderer Texte von 61 Prozent der Befragten abgelehnt. Etwa die Hälfte der an der Studie teilnehmenden Priester (49 Prozent) missbilligt die Leitungsrolle des Vatikans hinsichtlich der Übersetzung liturgischer Texte.

In der Studie hatten die Priester die Möglichkeit, neben der Beantwortung vorgegebener Fragen eigene Kommentare hinzuzufügen. 52 Prozent der Priester haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Eine Analyse der 799 Kommentare hat ergeben, dass vier von fünf Priestern das neue Messbuch kritisieren.

Die Ergebnisse und Daten der Studie sind im Internet veröffentlicht worden. Zu finden ist die Studie auf der entsprechenden Seite der Universität: Link

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