PASTORALINSTITUTE Das East Asian Pastoral Institute (EAPI) in Manila corner

Von der Missionsapologetik zum Knüpfen missionarischer Netzwerke

Das East Asian Pastoral Institute (EAPI) in Manila

ARTHUR LEGER SJ

Die Geschichte des East Asian Pastoral Institute reicht zurück bis in das Jahr 1949. Damals wurden die jesuitischen Missionare aus Festland- China vertrieben und mussten für sich und ihre Seminaristen eine neue Heimat finden. Diese fanden sie in Manila auf den Philippinen – in den Wellblech-Baracken eines aufgegebenen Armeelagers auf einer Brachfläche in Mandaluyong. In der Hoffnung, schon bald zur Mission in China zurückkehren zu können, lernten sie auch hier weiter Chinesisch. Diese Hoffnung zerschlug sich jedoch.

Beim Papstbesuch auf den Philippinen im Januar 2015 kamen rund sechs Millionen Menschen zum abschließenden Gottesdienst zusammen. FOTO: HARTMUT SCHWARZBACH

Im Jahr 1953 gründete der österreichische Missiologe Fr. Johannes Hofinger SJ das Institut für Missionsapologetik. Die Aufgabe des Instituts sah er in der umfassenden liturgischen Erneuerung von Missionaren und der Schärfung ihres Bewusstseins für die Veränderungen in den katechetischen und religiösen Bildungsprogrammen der Kirche. Im September 1961 benannte sich das Institut in East Asian Pastoral Institute um. Schon damals schulten die Jesuiten am Institut Missionare aus aller Welt in liturgischer und katechetischer Erneuerung und veranstalteten Workshops zu den missionarischen Aspekten der Kirche.

Im September 2011 feierte das EAPI den 50. Jahrestag seiner Gründung. Mit seinen Ressourcen und Programmen für die Erneuerung und das Aggiornamento im Geiste des Zweiten Vatikanums sah man es als Geschenk für die Weltkirche. Heute gilt es als das asiatische Zentrum für theologische Erneuerung, Modernisierung, Experimentierfreude und Entdeckertum.

Eines der »Juwelen« des EAPI ist sein multikulturelles Umfeld. Das war schon immer ein Alleinstellungsmerkmal des EAPI. Und vielleicht ist es immer noch weltweit der einzige Ort, an dem Priester und Schwestern sowie Laien beider Geschlechter unter einem Dach für die Missionsarbeit ausgebildet werden, unter dem sie für einige Monate bis zu einem Jahr zusammenleben. Vielen Teilnehmern bietet dies eine Möglichkeit, über die Grenzen von Geschlecht, Kultur, Rasse, ja sogar Spiritualität hinweg Kontakte aufzubauen.

In erster Linie bedingt durch die Relevanz seiner Programme schwankte die Auslastung des Instituts seit seiner Gründung stark. Folglich musste das EAPI den Inhalt, die Dauer und die pädagogischen Konzepte seiner Programme ständig verändern, ohne dabei die vom Zweiten Vatikanum eingeschlagenen Wege der Reform zu verlassen.

Bei den ersten EAPI-Programmen lag der Fokus auf Katechese und Liturgie. In jüngerer Zeit modernisierte das Institut seine Kurse zur theologischen und pastoralen Erneuerung jedoch. Heute wünschen sich die Teilnehmer Programme im Rahmen eines Studienurlaubs und Kurse, die sich mit pastoraler Führung befassen. So war der diesjährige PLM-Kurs (Pastoral Leadership for Mission) auch komplett ausgelastet und es gab weitere interessierte Teilnehmer auf einer Warteliste. Insgesamt 85 (maximale Teilnehmerzahl) Laien, Ordensleute und Geistliche aus 16 Ländern meldeten sich für den Leadership-Kurs an. Der überwiegende Teil der Teilnehmer kam aus unserem Kerneinzugsgebiet: China, Vietnam, Myanmar und Ost-Timor. Aber auch die Nachfrage aus Regionen wie Ozeanien, Südasien und sogar aus afrikanischen Ländern wie Simbabwe und Namibia stieg spürbar.

Die Teilnehmer des PLM-Kurses kommen, weil sie das Gefühl haben, dass eine wirksame pastorale Führung in der Kirche dringend vonnöten ist. Ihnen ist klar, dass das Wissen, die Kompetenzen und die Einstellungen, die früher die Grundlage für pastorale Führungspersönlichkeiten bildeten, heute nicht mehr gefragt und mitunter sogar kontraproduktiv sind. Darüber hinaus zwingen die Veränderungen innerhalb von Gesellschaft und Kirche die Kirchenführer zu einem Perspektivwechsel im Hinblick auf die bestehenden Rahmenbedingungen, die unser Denken über eine pastorale Erneuerung und Führung prägen.

Die meist farbenfroh bemalten Jeepneys sind ein typisch philippinisches Verkehrsmittel. Wegen ihrer Abgase und ihres oft schlechten technischen Zustands sind sie allerdings in die Kritik geraten.
FOTO: DAVID SüNDERHAUF

Die Organisationsstruktur

Das East Asian Pastoral Institute, Inc. (EAPI) ist eine gemeinnützige Nichtkapital- Gesellschaft nach philippinischem Recht. Sie ist eines von zwei apostolischen Werken der JCAP (Jesuiten- Konferenz der Region Asien und pazifischer Raum). Träger des Instituts ist also nach wie vor das Missionswerk der Gesellschaft Jesu. Das Institut folgt dem Ruf der Jesuiten nach einer Erneuerung der Arbeit – und zwar so, dass sich die Teilnehmer nicht davor scheuen, Neuland zu betreten.

Das Kuratorium des EAPI besteht aus elf Mitgliedern, von denen sechs Jesuiten sein müssen. Die Mehrheit der Mitglieder muss ihren Wohnsitz auf den Philippinen haben. Die übrigen Mitglieder kommen aus Indonesien, Kambodscha und China. Das Kuratorium hat folgende wichtige Aufgaben: 1) Leitung des akademischen und spirituellen Lebens des Instituts sowie seiner finanziellen, personellen, rechtlichen und Eigentumsangelegenheiten, 2) Anfertigung der Geschäftsberichte des Instituts und regelmäßige Durchsicht selbiger sowie 3) Prüfung und Genehmigung des Jahresbudgets des Instituts.

Der Leiter des Instituts wird vom Präsidenten des Kuratoriums ernannt und von seinen Mitgliedern bestätigt. Die Ernennung des Leiters erfolgt für jeweils drei Jahre. Seine wichtigsten Aufgaben sind: 1) Realisierung der Ziele des Instituts, 2) Leitung der Tagesaktivitäten des Instituts, 3) Verantwortung für das gesamte Personal und 4) gemeinsam mit den Mitarbeitern die kreative Suche nach neuen Möglichkeiten zur Ausrichtung des EAPI auf die sich wandelnden Erfordernisse der Kirche in Asien und im pazifischen Raum.

Mitarbeiter

Am EAPI arbeiten einige auch im Institut wohnende Lehrer mit den Fachgebieten Ekklesiologie, Missiologie, Pastoraltheologie und Spiritualität. Zudem unterrichten am Institut Gastdozenten aus verschiedenen Ländern in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Die vielen Lehrer aus Südasien, die über die Jahre kamen, unterrichteten Fächer wie Inkulturation, interreligiöser Dialog, kontextuelle Theologie und asiatische Spiritualität. Dozenten aus europäischen Ländern hielten u. a. Vorlesungen zu den Themen Zweites Vatikanisches Konzil, das Königreich Gottes, Christologie und Sakramententheologie. Einheimische Dozenten von den Philippinen und aus dem pazifischen Raum unterrichteten Fächer wie Psychologie, Führung, Management, Moraltheologie, narrative Theologie, die Schrift und Laien in der Kirche. Zur Wahrung der Ausgeglichenheit zwischen den Geschlechtern ist das Institut stets bestrebt, weibliche Dozenten zu gewinnen, die der theologischen Diskussion und Forschung einen anderen Blickwinkel verleihen.

Jedes Jahr entwickeln die Koordinatoren der vier Programme (Pastorale Erneuerung, Sabbatical, Pastorale Führung und Pastorales Management) mit Hilfe der Mitarbeiter die Module zur Behandlung aktueller Fragen der Pastoral. Gleichzeitig werden die Module weitergeführt, die von den Teilnehmern als am hilfreichsten für ihre laufende Ausbildung empfunden wurden. So richtete das Institut beispielsweise im Schuljahr 2012/13 ganz bewusst Kurse ein, die sich am 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanums, am Katechismus der katholischen Kirche und am Jahr des Glaubens orientierten.

Das EAPI ist ein Zentrum für die Entwicklung und Ausbildung pastoraler Führungspersönlichkeiten. Ein Ziel ist es, das Zugehörigkeitsgefühl der Kursteilnehmer zur Weltkirche zu vertiefen.
FOTO: EAPI

Leitbild, Mission und konzeptueller Rahmen

Leitbild: Das EAPI ist eine multikulturelle katholische Gemeinschaft von Jüngern, die danach streben, eine neue Art des Kircheseins zu erleben – in einer Region, die geprägt ist von alten Kulturen, unterschiedlichen religiösen Traditionen, weit verbreiteter Armut und raschen sozialen Umwälzungen.

Mission: Das EAPI, das dem Weg Jesu Christi folgt, stellt sich in den Dienst der Transformation von Gesellschaften und Kulturen in Asien und Ozeanien und strebt nach den Werten des Reiches Gottes. Dazu bietet es Programme der ganzheitlichen Bildung für Laien, Ordensleute und Priester. Diese Programme helfen den Teilnehmern, mit den heiligen Schriften vertrauter zu werden und tiefere theologische Einblicke zu erhalten, die in ihrer eigenen Kultur und Spiritualität verwurzelt sind.

Konzeptueller Rahmen: Der konzeptuelle Rahmen des EAPI basiert auf folgenden drei Prämissen: 1) Das Programm des EAPI ist darauf ausgerichtet, die in der Pastoral Tätigen zu ganzheitlichen Menschen und Christen im Sinne einer wirkungsvollen Verrichtung ihres Dienstes auszubilden, zu formen und zu transformieren. 2) Inhaltlich und konzeptionell zielen die einzelnen Module auf ein tieferes Verständnis der Lehren der Kirche durch kreative Verkörperung dieses Geistes im Kontext Asiens und des pazifischen Raums ab. 3) Primäres Ziel der Programme für jede Ortskirche ist der Dienst am Menschen durch Dialog mit den Armen, mit anderen Kulturen und anderen religiösen Traditionen.

Wichtige Beiträge

Die Tatsache, dass ehemalige Teilnehmer sich sehr gern an ihren Aufenthalt am EAPI erinnern und betonen, wie sehr er ihren Ortskirchen geholfen hat, beweist, was für einen wertvollen Dienst wir für viele Diözesen und Kongregationen leisten. Der Einfluss der ganzheitlichen Ausbildung auf tausende von EAPI-Absolventen lässt sich ihren anekdotischen Berichten entnehmen, die uns zugehen. In den vergangenen drei Jahren gab es intensivere Anstrengungen, die Wirkung der am EAPI gemachten Erfahrungen in der Praxis zu dokumentieren. Die folgenden Berichte von Teilnehmern machen deutlich, in welchen Bereichen der Einfluss auf die Teilnehmer der Kurse besonders groß war.

Das EAPI bietet den Teilnehmern ein Zentrum für die Entwicklung und Ausbildung pastoraler Führungspersönlichkeiten. Viele EAPI-Absolventen sind heute Bischöfe oder Ordensobere. Man könnte fast meinen, die EAPI-Erfahrung sei geradezu Voraussetzung dafür, um in der Ortskirche ein wichtiges Amt bekleiden zu können. Mehr als 20 ehemalige Studenten wurden nach der Teilnahme an den EAPI-Programmen Bischöfe. Bischof Anton Bal von der Diözese Kundiawa in Papua- Neuguinea belegte 2008 ganz bewusst die am EAPI angebotenen Kurse, bevor er sein Amt als Bischof antrat.

Auch wenn sich das EAPI auf einem Universitätscampus befindet, bietet es doch ein Lebensmodell in der Weltkirche: eine Kirche ›en miniature‹ sozusagen. Die angebotenen Module und die Erfahrung des Lebens in der Gemeinschaft helfen den Teilnehmern, ihr Zugehörigkeitsgefühl zur Weltkirche zu vertiefen – eine Weltkirche, die eine Verschiebung von Norden nach Süden erfährt und sich in der Auseinandersetzung mit anderen asiatischen Religionen befindet. Zudem bieten die Kurse aktuelles Wissen über asiatische Theologien und vermitteln den Teilnehmern den missionarischen Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils. Nach ihrer Ausbildung kehren sie in ihre Heimatländer als Führungspersönlichkeiten und Triebkräfte der Transformation zurück – vor allem dort, wo das Christentum die Religion der Minderheit ist.

Ein Beispiel dafür ist Schwester Rosemary aus Irland, Provinzialin ihres Ordens, die heimkehrte mit einem »Gefühl der Einheit mit anderen Nationen und ihrer Kultur«. Sie schilderte, dass sie ihren Mitschwestern den Reichtum der katholischen Kirche vermitteln, ihnen aber auch bewusster machen konnte, vor welchen Herausforderungen die sich wandelnde Weltkirche steht. Laut ihr müssen die Menschen in Europa und den USA erkennen, wie wichtig es ist, den Einfluss der verschiedenen asiatischen Kulturen und Kontexte zu verstehen.

Das EAPI bietet ein Sanktuarium, wo die Teilnehmer experimentieren und die spirituellen Reichtümer der gesamten Welt in sich aufnehmen können. Über die Programme verbreiteten sich die verschiedenen asiatischen Spiritualitäten und Gebetstraditionen in die verschiedenen Regionen der Welt. Die Teilnehmer werden praktisch spirituell geformt und transformiert für ihre späteren Ämter. Schwester Losa aus Samoa organisiert Exerzitien und Sammlungen in den verschiedenen Bereichen der Diözese, in der sie tätig ist. Sie bestätigt, dass die verschiedenen Module am EAPI sowie die Liturgiefeiern, die inneren Sammlungen und die spirituellen Aktivitäten ihren Geist und Eifer für ihr Seelsorgeramt erneuerten. Helen aus Bangladesch fand Stärke in dem Wissen, wie sehr sie von Gott geliebt wird – eine Überzeugung, die sich bei den Exerzitien, der spirituellen Begleitung und den inneren Sammlungen herausbildete. Dies erneuerte ihre spirituelle Verwurzelung und versetzte sie in die Lage, ihre Arbeit voll Freude fortzusetzen: Sie leitet ein Waisenhaus in einer armen Gegend.

Das EAPI bietet einen Ort für eine Gemeinschaft von Lernenden. Dort können sie unter Verwendung von Mustern aus unterschiedlichen Theologien über ihre Erfahrungen reflektieren. Die Programme frischten das Wissen der Teilnehmer auf dem Gebiet der Ekklesiologie, Missiologie und Liturgie auf und erneuerten durch psycho-spirituelle Integration und Leben in der Gemeinschaft gleichzeitig ihre Berufung. Während der EAPI-Programme äußerten viele Teilnehmer aus China, Vietnam und Indien den Wunsch, sich auf den Philippinen noch weiter ausbilden zu lassen. Sie glauben, dass sie durch ein vertiefendes Theologiestudium einen größeren Wandel in ihren Ortskirchen bewirken können. Khoa aus Vietnam fasste hier das Vertrauen, eine höhere theologische Ausbildung anzustreben und studiert jetzt in Thailand. Eines Tages will er, gerüstet mit den nötigen Haltungen, Fertigkeiten und Kom- petenzen, nach Vietnam zurückkehren und der Ortskirche dienen.

Laien bietet das EAPI einen sicheren Hafen für die direkte Einbindung in die Kirche. Das Institut schafft ein Umfeld, das von Gleichberechtigung in der Führung und dem Geist der Jüngerschaft unter Mitarbeitern und Teilnehmern geprägt ist. Das ermöglicht einen offenen Diskurs über Theologie und seelsorgerische Erfahrungen. Von Beginn an waren Laien – vor allem sei hier Tessie Nitorreda genannt – ein wichtiger Bestandteil des EAPI-Teams. Fr. Calle sagte über Tessie Nitorreda: »Ihre Gegenwart und Position als Laiin im Stammpersonal stand sinnbildlich für eine neue Ära.« Dennoch sucht das EAPI beständig nach Wegen, mehr Laien anzuziehen, damit die Geistlichen und Ordensleute ihren Glauben vertiefen können, dass wir »alle« aufgerufen sind, das Königreich Gottes zu errichten. Schon bislang gaben die Programme den Laien jedoch die Möglichkeit, Theologie zu studieren und sich Gedanken über die Entwicklung der Laienspiritualität zu machen. In einer Atmosphäre des Vertrauens hinterfragen die Laien eingefahrene Denkmuster und Gewohnheiten der Ordensleute und Geistlichen und schärfen deren Bewusstsein für die allgemeine Berufung zur Heiligkeit.

Frau Wendy aus Hongkong machte es sich zur Gewohnheit, den Geistlichen und Ordensleuten kritische Fragen zu stellen. Bei ihrer Rückkehr bat man sie, in der Erzdiözese Hongkong das Büro für das Laienapostolat zu übernehmen. Dank ihrer Arbeit kamen mehr Laien aus ihrer Ortskirche in den Genuss neuer Programme, die zur Vertiefung ihrer Spiritualität beitrugen. Das gilt besonders für stark ausgelastete Berufseinsteiger in Hongkong, auf die Wendy zugeht, damit sie sich Gott stärker nähern können. Ihre Ausbildung am EAPI vermittelte ihr den neuesten Stand in Fragen der Kirche und ihrer Lehren. Wichtiger ist jedoch, dass sie hier die Fähigkeiten erwarb, ihre Vorstellungen von Kirche wirksamer zu entwickeln und umzusetzen.

Zwei von drei Filipinos sind 25 Jahre und jünger. Viele bekommen nicht die Chance, einen richtigen Beruf zu erlernen.
FOTO: DAVID SüNDERHAUF

Herausforderungen

In seinem mehr als 50 Jahre währenden Wirken im Dienst und in der Mission der Weltkirche sah sich das East Asian Pastoral Institute mit verschiedensten Herausforderungen konfrontiert, darunter: 1) die Zukunftsfähigkeit des Instituts angesichts Wechselkursschwankungen und niedriger Teilnehmerzahlen, 2) die Relevanz und Einzigartigkeit der Programme, 3) die Spannung zwischen Pastoraltheologie und Psycho-Spiritualität, 4) die Erhaltung und Modernisierung der Gebäude des Instituts und 5) das Ringen um die Etablierung von Netzwerken und Partnerschaften mit anderen Einrichtungen und Gruppen zur Realisierung der Vision und Mission des Instituts. Mit dem Beschluss des EAPI-Kuratoriums, China zum wichtigsten Zielland zu machen, wuchsen diese fünf Herausforderungen noch. 2008 entschied die Gesellschaft Jesu, China sei ein Missionsgebiet, das »spezieller oder bevorzugter Aufmerksamkeit« bedürfe. Alle Jesuiten waren eingeladen, zu diskutieren, wie sie zur Mission in China beitragen können. Das EAPI folgte diesem Ansatz und machte China zu einem der vier Länder, für das vom EAPI bevorzugt Stipendien vergeben werden. Darüber hinaus wurde der Kurs »Englisch für die Ausbildung« eingerichtet, um Teilnehmern aus China dabei zu helfen, die Sprache so zu erlernen, dass sie die Kurse absolvieren können. Seit dieser Verlagerung des Schwerpunkts vor sechs Jahren hat sich die Zahl der Teilnehmer aus China verdreifacht. 2009 waren es 10, 2012 schon 31 Teilnehmer. Diese Entwicklung ist einerseits positiv zu sehen, stößt in Teilen der Lehrerschaft aber auch auf Bedenken. Der große Anteil an Chinesen schlägt auf die Stimmung der anderen Teilnehmer. Das hat folgende Gründe: 1) Sie beherrschen das Englische nur unzureichend. 2) Ihr basistheologisches Wissen bewegt sich auf katechetischer Ebene. 3) Es fehlt ihnen an tieferer psycho-spiritueller Integration. In Reaktion auf diese Probleme etablierte das EAPI Netzwerke und Partnerschaften mit anderen Einrichtungen, die in Manila mit Religionsstudenten arbeiten. Diese Meetings ergaben, dass eine konzertierte Anstrengung notwendig ist. Die »China-Frage« ist jedoch komplexer. Meetings mit verschiedenen Gruppen in Taiwan und Hongkong, die mit Ordensmitgliedern in Festland-China arbeiten, endeten mit der dringenden Empfehlung, die religiöse und theologische Grundausbildung auch in Manila in Mandarin durchzuführen. Das wirft jedoch das Problem auf, dass Lehrkräfte benötigt werden, die in Mandarin unterrichten können. Das Angebot an solchen Lehrkräften ist gegenwärtig äußerst begrenzt. Daher gibt es Bemühungen um eine Kooperation verschiedener Kongregationen.

Das EAPI heute

Das EAPI lässt sich – vielleicht mehr als jede andere Einrichtung – als ein Ort beschreiben, an dem die ständige Weiterbildung und Erneuerung Erwachsener im Glauben einen sehr hohen Stellenwert hat.

Die EAPI-Programme zielen durchweg auf die Weiterbildung von Erwachsenen im katholischen Glauben ab. Fr. Hofinger, Gründungsvater des EAPI, vertrat die Auffassung, dies müsse durch Erweckung, Vertiefung und Vervollkommnung eines willigen Glaubens bei den Studierenden am Institut erfolgen. Diese drei Ziele bilden noch heute die Richtschnur für die Entwicklung und Umsetzung der fünf aktuellen Programme.

Von seiner Gründung an war das EAPI stets beseelt von kritischer Reflexion, Weitergabe und Erneuerung des christlichen Glaubens. Und dies ist bis heute so geblieben: Das EAPI sucht auch weiterhin nach neuen Wegen für die Glaubensbildung in englischer Sprache. Daher stehen in diesem Jahr des Glaubens bei allen Modulen die Lektüre, Reflexion und Neuentdeckung des Glaubens gemäß dem Katechismus der Katholischen Kirche im Mittelpunkt.

In den Programmen des EAPI spiegelt sich die Sichtweise des Zweiten Vatikanums wider, dass Glaube stets christozentrisch ist, aber in einem bestimmten Kontext, einer Kultur und einer Gemeinschaft gelebt wird. Die Herausforderung der Vermittlung des christlichen Glaubens in sich ständig wandelnden Gesellschaften und Kulturen ist der rote Faden, der sich durch alle Module zieht. Dazu gibt das EAPI den Teilnehmern die einzigartige Chance, ihren Glauben über einen gewissen Zeitraum in einer multikulturellen Gemeinschaft zu leben. Einige Teilnehmer kommen für drei Monate, andere bleiben ein ganzes Jahr. Sie sind aufgefordert, ihr Glaubensleben mit anderen zu teilen – bei zwanglosen Zusammenkünften und im Unterricht. Sie haben die Möglichkeit, zu berichten, wie sie den Glauben in ihren jeweiligen Ländern leben. Während ihres Aufenthaltes auf dem international besetzten Campus erleben sie die globale Glaubensgemeinschaft mit all ihren Freuden und Stärken. Viele erkennen schnell, dass es durchaus Unterschiede in der Auffassung vom Glauben an Jesus Christus geben kann. Zudem ermuntert der multikulturelle Kontext des EAPI dazu, die Synthese zwischen Kultur und Glaube zu vollziehen. Dies erfolgt vor allem in den Liturgien und Kulturnächten. Hier finden die verschiedenen Symbole, Bilder, Lieder, Tänze und Farben in der Feier des heiligen Mysteriums von der Erlösung der Menschen zusammen. Der Geist der Inkulturation wird in die gesamte Gemeinschaft eingelassen. Dies ist heute Auslöser für eine umfassende Interaktion der Gruppe, interkulturelle Aktivitäten, orientalische Andachtsübungen und das inkulturierte Feiern der Eucharistie.

Die EAPI-Programme ermutigen die Teilnehmer, den Glauben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen – aus einem sehr persönlichen und existenziellen Blickwinkel. Die Programme wollen dazu beitragen, dass die Menschen sich der Berufung verschreiben, ihr Leben schrittweise zu wandeln, um »Zeugen in Nachfolge eines anderen Christus« in der Welt zu sein. Das Leben am EAPI gründet in einer Spiritualität der persönlichen Transformation. In den letzten Jahren führte das EAPI eine spirituelle Begleitung ein, die die Teilnehmer eine tiefere Begegnung mit dem Herrn erleben lässt. Die Betonung des Glaubens als Beziehung ist Teil der spirituellen Reise am EAPI. Bei der Bewertung der Programme gaben viele der Teilnehmer an, dass die spirituelle Begleitung die beste Erfahrung während ihres Aufenthalts war, weil sie es ihnen ermöglichte, den Glauben als etwas sehr reelles und persönliches vom Herzen her zu erfahren. Dies gilt besonders für das Sabbatical-Programm, das viele Menschen aus aller Welt anzog.

Die EAPI-Programme fordern die Menschen heraus, die Grenzen des reinen Lehrwissens zu verlassen. Die Teilnehmer sind eingeladen, den Glauben nicht nur als System von »Regeln, Verboten oder einengenden Verhaltungsmustern« zu sehen. Genau diese Haltung haben jedoch die Teilnehmer, die denken, sie bräuchten lediglich logische Antworten auf ihre religiösen Fragen und könnten diese dann an die ihnen anvertrauten Menschen in ihrem Land weitergeben. Interessanterweise sind die von Fr. Hofinger vor 40 Jahren genannten Herausforderungen für die EAPI-Gemeinschaft heute noch fast dieselben: »Traditionalismus, eine nicht hinterfragte Akzeptanz bestimmter Formen des christlichen Glaubens und seiner Ausübung, Intellektualismus, Pessimismus, Ritualismus, die Tendenz, innere Hingabe durch äußerliches Handeln zu ersetzen, starres Festhalten an Paragraphen und eine zu starke Bindung an Frömmigkeit«.

Mit seinen über die Jahre herausgegebenen Schriften leistet das EAPI weiterhin einen Beitrag zum Glaubensleben der Menschen. Die ersten Publikationen wie »Good Tidings and Teach All Nations« waren Versuche der ersten Väter, katechetisches und pastorales Material zu liefern, das eine stärkere Berücksichtigung der sich in den Kirchen Asiens vollziehenden Änderungen in den Glaubensinhalten garantiert. Die heutige East Asian Pastoral Review (EAPR) »sorgt für die größtmögliche Verbreitung von Wissen, das auf Untersuchungen basiert, sei es akademisches oder pastorales Wissen«. Zu den Themenschwerpunkten im EAPR zählen theologische, biblische, pastorale und missionarische Themen. In jüngster Zeit widmeten sich mehrere Beiträge dem Zusammenhang zwischen Glauben und Kultur: »Wichtige Kreuzwege: Dialog zwischen Glauben und Kultur in der Vereinigung Asiatischer Bischofskonferenzen «. Das EAPI-Programm will seinen Teilnehmern vermitteln, dass eine Reflexion über den Glauben heute immer auch Konzepte aus anderen geisteswissenschaftlichen Disziplinen einschließen muss: Psychologie, Anthropologie, Führung und Management. Von Beginn an war klar, dass die Programme am EAPI interdisziplinär angelegt sein müssen. Gewährleistet wurde dies u. a. durch die Verlagerung des (zu starken) Schwerpunkts auf geistigen Elementen des Glaubens hin zu einem tieferen affektiven Glaubenswissen. Glauben spricht Gefühl und Intellekt gleichermaßen an. Viele Teilnehmer fühlen sich jedoch stärker zu einem affektiven Glauben hingezogen. Die hohen Bewertungen für die Psychologie- Module machen dies deutlich. Dies kann jedoch auch in einen emotionalen Glauben münden, dem es an Tiefe fehlt. Die Herausforderung ist es daher, eine Balance zwischen Glaube und Vernunft, Theologie und Psychologie zu halten, damit die Teilnehmer neue Ideen in ihr Glaubensleben integrieren können.

Das Wirtschaftswachstum auf den Philippinen ist eines der höchsten in Ostasien. Aber nicht alle Bevölkerungsschichten profitieren von diesem Aufschwung.
FOTO: DAVID SüNDERHAUF

Zeugenschaft als Ziel

Das EAPI behielt stets seinen Fokus auf dem missionarischen Wirken als wichtigstes Verhaltensergebnis der Programme bei. Wie es in der Erklärung zum Leitbild des EAPI heißt, reflektieren und erneuern die Teilnehmer ihren Glauben, um wirksame Zeugen zu werden. Sie erhalten die Werkzeuge, die sie nach ihrer Rückkehr auf ihre Missionsstellen zum Einsatz bringen. Zudem sind sie aufgerufen, ihr eigenes individuelles Glaubensleben so auszuweiten, dass sie die Gemeinschaften, denen sie dienen, erreichen. Vor allem sind sie eingeladen, den Glauben jener Menschen aufzubauen, die in Angst, Zweifel und Armut leben.

Die Leiter des EAPI sind der Überzeugung, dass eine apostolische Planung entscheidender Garant für Nachhaltigkeit und Relevanz ist. Die EAPI-Strategiepläne für 2012–2016 gründen auf der Überzeugung, dass das Institut auch nach 50 Jahren noch gut aufgestellt ist, die Transformation im pastoralen Bereich voranzutreiben. Mit klaren Plänen kann das EAPI auch weiterhin ein wirksamer Akteur des Wandels sein – mittels relevanter Programme, die auf die christliche Erneuerung und Modernisierung ausgerichtet sind.

Das EAPI hält an der Bedeutung einer wirksamen Mission in der Welt fest. Dazu wurde das Center of Effective Mission (CEM) gegründet. Inzwischen gibt es zahlreiche Anfragen im Hinblick auf Hilfe bei der pastoralen Führung und Lenkung, bei der apostolischen und pastoralen Planung und sogar bei administrativen Fragen. In Reaktion auf diese Anfragen wird das CEM Beratungen anbieten, Workshops vor Ort organisieren und Forschung zur pastoralen Ausrichtung betreiben.

Zudem hofft das CEM, eine Begleitung in Bereichen wie der pastoralen Erneuerung, der apostolischen Planung und Führung, dem Knüpfen von Netzwerken, Kooperationen, Verwaltung und Psycho-Spiritualität anbieten zu können. Im Rahmen der Projekte wird sich das Zentrum an Prozessen der pastoralen Planung in Diözesen beteiligen und Orden bei der Beurteilung und Neuausrichtung ihres apostolischen Wirkens beraten. Ziel des Zentrums ist es zudem, im Rahmen von Partnerschaften mit Organisationen in den Ortskirchen maßgeschneiderte Vor-Ort-Schulungsprogramme anzubieten. Davon werden vor allem jene profitieren, die nicht in der Lage sind, an den längeren Programmen teilzunehmen, die das EAPI in Manila anbietet.

Knüpfen von Netzwerken

Die Leitung des EAPI ist der Überzeugung, dass Kooperationen und Netzwerke ein Ansatz für einen neuen Weg sind, Kirche zu sein – auch wenn es vielen widerstrebt, Partner in der Mission zu werden, weil dies mit einem hohen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden ist.

Im Mittelpunkt des Aktionsplans Nummer 1 für die Zeit von 2012–2016 steht die Stärkung der kooperativen Forschung, das Knüpfen von Netzwerken und Partnerschaften. Das soll die Relevanz der EAPI-Programme gewährleisten. Dies wiederum wird qualifiziertere Teilnehmer anziehen und die Nachhaltigkeit sicherstellen.

Die Logik ergibt sich aus dem Aufruf der Gesellschaft Jesu und der Kirche zur apostolischen Zusammenarbeit mit anderen im Rahmen gemeinsamer Projekte. Ziel ist es, den Menschen beim Meistern ihrer pastoralen Herausforderungen besser helfen zu können. Auch die wichtigsten Kostenträger haben die Etablierung von Netzwerken und Partnerschaften zugunsten der Ausnutzung der begrenzten Ressourcen für pastorale Projekte im Dienst der Kirche eindringlich empfohlen. Darüber hinaus ist klar, dass die dringenden pastoralen Bedürfnisse unserer komplexen und fragilen Welt viele Hände und Wissen aus erster Hand bezüglich der lokalen und internationalen Situation erfordern. Netzwerke werden zudem dazu beitragen, dass die von anderen Instituten und Gruppen geleistete Forschungsarbeit den Inhalt und die pädagogischen Konzepte der EAPI-Programme bereichert.

Aufgrund seiner Geschichte und seines Auftrags ist das EAPI in der strategisch günstigen Position, einen Beitrag zur Etablierung weltweiter kirchlicher Netzwerke leisten zu können. In den Anfangsjahren wurden Kooperationen von den Gründungsvätern – Fr. Hofinger, Fr. Nebrada und Fr. Nicolas – aktiv gefördert. Sie etablierten Partnerschaften mit Bischöfen und Kongregationen zur Durchführung von Studienwochen. Zudem entsandten sie Mitarbeiter in verschiedene Länder, wo sie Seminare anboten. Dieses Modell der interkontinentalen Partnerschaften wird aufgrund der veränderten Umstände überarbeitet und von Netzwerken auf persönlicher Ebene zu einem Networking weiterentwickelt, das mehr Menschen, vor allem Laien, einbezieht.

Verschiedene Faktoren hatten Einfluss auf die partnerschaftliche Vision der EAPI-Gemeinschaft: die Abstimmung der Mission des Instituts mit der seiner Partner, die Einigung auf eine gemeinsame Auffassung davon, was die Pastoral heute, 50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanum, bedeutet, die beiderseitige Einigung auf gemeinsame Strategien und Ansätze der Missiologie und Ekklesiologie sowie der Wunsch der Partner nach gemeinsamer Nutzung von Ressourcen, vor allem dort, wo der christliche Glaube vor großen Herausforderungen steht.

Das Center for Effective Mission (CEM) plant, Forschung zu betreiben und sich für die Stärkung von Netzwerken innerhalb der Kirche einzusetzen. Der dafür benötigte Sachverstand wird aus dem seit langem etablierten EAPI-Netzwerk kommen, dem Menschen in Asien und darüber hinaus angehören. Das Zentrum hofft, dabei eng mit dem Jesuiten-Netzwerk im asiatisch- pazifischen Raum zusammenarbeiten zu können.

In den kommenden fünf Jahren wird das CEM an der Stärkung bestehender Netzwerke arbeiten. Wie eingangs erwähnt wird es weiterhin mit verschiedenen Gruppen kooperieren, um auf die Bedürfnisse der Theologiestudenten in Manila reagieren zu können. Die Inter-Institutional Collaboration (IIC) wird Wege der Zusammenarbeit mit der Erzdiözese von Manila suchen, weil diese gebeten wurde, die Ausbildung der chinesischen Studenten aktiv zu unterstützen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind mehrere CEM-Workshops mit folgenden Diözesen geplant:

1. Bischofskonferenz von Myanmar. Dies ist eine Partnerschaft zwischen der Bischofskonferenz, der Jesuiten-Konferenz der Region Asien und pazifischer Raum und dem EAPI. An dem geplanten einwöchigen Workshop mit dem Titel »Growing in Our Relational Life« werden voraussichtlich 23 bis 25 Priester aus der Diözese teilnehmen. Zudem wird eine Gruppe zur Fortsetzung dieser Arbeit zusammengestellt.

2. Diözese Rabaul in Papua-Neuguinea. Dies ist eine Kooperation zwischen der Diözese und dem EAPI. Geplant ist ein Workshop, der dem Bischof und den Priestern bei der Überarbeitung der pastoralen Konzepte und Pläne helfen soll.

3. Erzdiözese Suva, Fidschi. Dies ist eine Kooperation zwischen der Erzdiözese, den Bischöfen der CEPAC, dem EAPI sowie Laienführern von den Fidschi-Inseln. Im Rahmen dieses Workshops werden Priester im seelsorgerischen Management geschult. Ziel ist die Erarbeitung einer Vision, einer Mission und eines pastoralen Plans für die Pfarrgemeinde.

4. Diözese Aizawl, Assam, im Nordosten Indiens. Dies ist eine Kooperation zwischen der Laity Commission für die Nordost-Region und dem EAPI. Gegenstand der Kooperation ist ein Leadership- Schulungsprogramm für die Laienführer in den vier Diözesen der Region.

Der Zusammenschluss zu pastoralen Netzwerken ist nicht auf pastorale Institute und Kostenträger beschränkt, sondern erstreckt sich auf praktisch alles in der Kirche, das hilft, die Glaubenserfahrungen des Gottesvolkes mit christlicher Tradition und Theologie zu vernetzen und auf diesem Weg eine Handlungsstrategie zu entwickeln, die der Kirche bei der Umsetzung ihrer Mission hilft. Mit anderen Worten: Das pastorale Vorhaben ist eine Interaktion zwischen der Erfahrungswelt und der theologischen Reflexion. Das Networking beginnt mit realen Glaubenserfahrungen und endet mit der Zusammenarbeit von Menschen und Gruppen, die eine gemeinsame Mission teilen und umsetzen: die Verkündung des Glaubens und den Ruf der Menschen zu den Werten des Evangeliums.

ARTHUR LEGER Jesuit,
Direktor des East Asian Pastoral Institute

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