»Denn so hat Gott die Welt geliebt« Barmherzigkeit und die Teología Ind corner

»Denn so hat Gott die Welt geliebt«

Barmherzigkeit und die Teología India

von BERNADETH CARMEN CAERO BUSTILLOS

Gottes Liebe offenbart sich in der Tradition der Kulturen der Völker und in der christlichen Tradition. In der Teología India bereichern sich beide Traditionen. Und sie fordern den Menschen heraus, Verantwortung für die Schöpfung und das gute Leben zu übernehmen.

Für viele Gemeinden der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas ist die Darstellung des leidenden Christus zentral. Padre Sury nimmt das Kreuz mit auf seine Mission in Ciudad Oculta in Buenos Aires.
FOTO: SANDRA WEISS/ADVENIAT

In seinem apostolischen Schreiben Evangelii gaudium schreibt Papst Franziskus, dass Gott die Initiative ergriffen hat, der evangelisierenden Gemeinde mit Liebe entgegenzukommen. Aus dieser Erfahrung heraus soll die Gemeinde furchtlos auf die anderen mit dieser unendlichen Barmherzigkeit zugehen (EG 24), um die Einladung Jesu anzunehmen: „Der Sohn Gottes hat uns in seiner Inkarnation zur Revolution der zärtlichen Liebe eingeladen“ (EG 88). Und in der Verkündigungsbulle des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit sagt der Papst: „Gottes Barmherzigkeit ist nicht eine abstrakte Idee, sondern eine konkrete Wirklichkeit, durch die Er seine Liebe als die Liebe eines Vaters und einer Mutter offenbart, denen ihr Kind zutiefst am Herzen liegt“ (Misericordiae vultus 6).

In der biblischen Überlieferung wird berichtet, dass JHWH, der Gott des Lebens, die Realität seines Volkes sieht, hört, und herabsteigt, um es selbst zu retten (Ex 3,7f.). Die Liebe Gottes ist konkret, indem er seinen einzigen Sohn für das Leben seines Volkes hingibt (Joh 3,16). Gott bemitleidet sein Volk nicht, sondern er liebt es, weil das Ziel seiner Barmherzigkeit das ewige Leben und die Fülle des Lebens ist (Joh 3,16; 10,10), was für die indigene Bevölkerung der Anden „Sumak Kawsay“ (Gutes Leben) heißt. Aus dieser Tatsache heraus entsteht die Forderung an diejenigen, die an ihn glauben, Verantwortung für die Bewahrung des Lebens der ganzen Schöpfung zu übernehmen, was für die Teología India unter anderem im Mittelpunkt ihrer Überlegungen steht. Ich möchte im Folgenden diesem Motiv in den biblischen Texten nachgehen und aufzeigen, wie die Teología India diese zentralen biblischen Texte deutet und mit Leben füllt.

Barmherzigkeit und Liebe in der Bibel

Die Liebe Gottes wird meist mit Barmherzigkeit wiedergegeben. Das hebräische Wort rahamim wird mit Mutterschoß übersetzt; hier schwingt die Vorstellung eines mütterlichen Gottes mit. Ein anderes Wort für Barmherzigkeit ist haesaed (Gen 20,13), das auch zusammen mit dem Begriff der Treue vorkommt. Die Zusammenstellung der Adjektive „gnädig“ und „barmherzig“ wird nur für Gott verwendet (Ex 34,6f.; Num 14,18; Neh 9,17.31; Ps 86,15; Jona 4,2). Barmherzigkeit, so Stubhann, gilt mehr als Opfer (Hos 6,6), und das wahre Fasten steht in Verbindung mit der konkreten Hilfe für Arme, Witwen und Waisen (Sir 28,2-7; Mt 6,14f.; 18,35). Im Buch Levitikus und im Lukas- und Markusevangelium wird Gott als Modell für korrektes menschliches Verhalten dargestellt (Lev 19,1f.; Lk 6,36; Mt 5,43-48). Der Mensch in der Bibel bedarf der Barmherzigkeit Gottes, welche im engen Zusammenhang mit der Hilfsbereitschaft und dem Versöhnungswillen des Menschen steht (Mt 18; Röm 5; Joh 3; 5). Barmherzigkeit ist keine abstrakte Idee, sondern ein konkretes Verhalten, das in der weisheitlichen Literatur (Spr 14; 19; 28; Ijob 19; Ps 37, 112) gefordert wird und sich nicht nur auf Menschen beschränkt (Spr 12,10).

Die Liebe im Alten Testament hat die hebräische Wurzel ahab; sie ist ein spontanes Gefühl, das zu Selbsthingabe führt, eine konkrete Handlung, eine Seelenkraft. Diese Liebe bringt ein partnerschaftliches, familiäres, freundschaftliches und soziales Verhältnis zum Ausdruck. In Mk 12,28ff. und Mt 22,40 fordert Jesus dazu auf, Gott und die Nächsten zu lieben. Die Liebe ist für Jesus „eine Sache des Willens und der Tat“.

Die biblischen Texte geben Zeugnis von den damaligen familiären, sozialen, religiösen und politischen Umständen. Die Jesusbewegung, so Claudia Janssen, begegnete Macht und Ausbeutung mit reziprokem und solidarischem Handeln, mit Nächsten- und Feindesliebe und mit Barmherzigkeit. Diese Haltung sucht das Wohlergehen des Anderen, jeder Mensch kann Täter und Empfänger von Solidarität sein. Es wird dabei keine Gegenleistung erwartet. Frauen hatten in einem solchen Wirtschaftssystem eine tragende Rolle inne. Sie brachten ihr Eigentum und ihre Arbeitskraft zum Wohl aller in der Gemeinde ein, z. B. Priska (Röm 16,3), Tabita (Apg 9,36) und andere Frauen (Lk 8,3). Jesus agierte mit Autorität gegen jegliche Intoleranz, z. B. gegen die seiner Jünger (Lk 9,55). Er weigerte sich [28] nicht, Fremden zu begegnen, wie in der Erzählung von der samaritanischen Frau (Joh 4,7-42) oder der Heilung in Kafarnaum (Joh 4,46-54; Mt 8,5-13) zu lesen ist. Jesus ist die inkarnierte Liebe Gottes in dieser Welt und somit die konkrete Zuwendung Gottes zu seiner ganzen Schöpfung.

„Denn so hat Gott die Welt geliebt“

Jesus ist im vierten Evangelium der Mittler der Gottesliebe, der seine Jünger liebt und Freunde nennt (Joh 15). Ein Text, der diese Liebe Gottes zum Ausdruck bringt, ist Joh 3,16: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, so dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“. Der Text erinnert an die Begegnung JHWHs mit Mose am Horeb, die im Buch Exodus geschildert wird: „JHWH sprach: Gewiss habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen. Sein Geschrei habe ich gehört angesichts seiner Antreiber. Ja, ich kenne seine Schmerzen. Ich bin herabgestiegen, um es aus der Hand Ägyptens zu retten und es aus diesem Land hinaufzuführen in ein gutes und weites Land, in ein Land, wo Milch und Honig fließt, in die Gegend der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter“ (Ex 3,7f.).

In den Texten Ex 3,7f. und Joh 3,16 geht es um das Ziel, das von Gott gegebene Leben zu erlangen. In beiden Fällen ist Gott derjenige, der den Menschen entgegenkommt. Gott macht sich selbst auf den Weg, aufgrund seiner Liebe, die im Exodus im Bund mit Abraham, Isaak und Jakob begründet wird und im Johannesevangelium in der Sendung seines einzigen Sohnes. In Jesus inkarniert sich die Liebe Gottes bis zur Hingabe in seinem Tod und seiner Auferstehung. Aus diesem Ereignis heraus soll sich die johanneische Gemeinde nicht in sich selbst abkapseln. Das Ziel ist, das ewige Leben durch den Glauben zu erlangen. Gott schenkt sich selbst der Welt, obwohl die Welt ihn nicht erkannt hat (Joh 1,10). Diese Liebe Gottes mündet in eine gegenseitige Verantwortlichkeit, die die ganze Schöpfung, den ganzen Kosmos wahrnimmt.

Barmherzigkeit in der Teología India

Die lateinamerikanische Theologie hat als locus theologicus die Realität der Menschen in ihrer Beziehung zu Gott und der ganzen Schöpfung. Die Dokumente des lateinamerikanischen Bischofsrats haben sich damit auseinandergesetzt, z. B. die Abschlussdokumente der Konferenzen in Medellín (1968) und Puebla (1979): „Die Armut so vieler Brüder und Schwestern schreit nach Gerechtigkeit, Solidarität, Zeugnis, Engagement, Anstrengung und Überwindung für die volle Erfüllung des von Christus anvertrauten Heilsauftrages“ (Die Kirche in der gegenwärtigen Umwandlung Lateinamerikas im Lichte des Konzils. Botschaft an die Völker Lateinamerikas, Medellín 1968, 7). „Durch Christus, den einzigen Mittler, hat die Menschheit teil am dreifaltigen Leben. Christus führt uns heute, insbesondere durch sein österliches Wirken, zur Teilhabe am Mysterium Gottes hin. Aufgrund seiner Solidarität mit uns befähigt er uns, unser Tun mit der Liebe zu beleben und unsere Arbeit und unsere Geschichte in ein liturgisches Geschehen zu verwandeln, d. h., mit ihm Protagonisten zu sein beim Aufbau des menschlichen Zusammenlebens und Tätigseins, die das Mysterium Gottes widerspiegeln und seine lebendige Herrlichkeit darstellen“ (Die Evangelisierung Lateinamerikas in Gegenwart und Zukunft, Puebla 1979, 213). Das Dokument von Aparecida (2007) deutet auf die menschliche Würde, auf die vorrangige Option für die Armen und [29] die Ausgeschlossenen hin (Dokument von Aparecida, 380–430) und auf die Verantwortung für die Natur als unverdientes Erbe und als kostbarer Raum für das Zusammenleben der Menschen (471). Für Papst Franziskus „können [wir] uns nicht als große Liebende betrachten, wenn wir irgendeinen Teil der Wirklichkeit aus unseren Interessen ausschließen. ‚Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind drei absolut miteinander verbundene Themen, die nicht getrennt und einzeln behandelt werden können, ohne erneut in Reduktionismus zu fallen‘“ (Enzyklika Laudato Si` 92).

Den genannten Anliegen folgt die Teología India nach, welche im Zusammenhang mit der Befreiungstheologie steht. Nach Gustavo Gutiérrez sind, um Theologie zu betreiben, drei Dinge notwendig: die Fähigkeit der gegenseitigen Verständigung, die Fähigkeit zu sehen und die Begründung des eigenen Glaubens und der eigenen Hoffnung. Für Eleazar López Hernández, der sich selbst als „Geburtshelfer“ der Teología India bezeichnet, ist diese Theologie nichts anders als ein Wissen, um „unsere tausendjährige Hoffnung begründen zu können“. Die erste Quelle der Teología India liegt in der Offenbarung der Liebe Gottes im Laufe der Geschichte in den Kulturen der Völker, welche in ihren ursprünglichen Traditionen sorgfältig bewahrt wurden. Diese Erfahrung wird als „Saatkörner des Wortes“ (Ad gentes 11) bezeichnet. Ihre zweite Quelle ist die christliche Tradition. Diese beiden Quellen, nämlich die indigene Spiritualität und der christliche Kontext, bilden den Sitz im Leben der Teología India. Ein Beispiel dafür ist Unsere Liebe Frau von Guadalupe, die nach der Überlieferung dem indigenen Seligen Juan Diego Cuauhtlatoatzin (1474–1548) erschienen ist. Die Jungfrau von Guadalupe, die indigene Züge und Haltung hat, verkörpert die Einheit der indigenen Spiritualität und der christlichen Tradition. Es gibt Gemeinden in Chiapas (Mexiko), in denen der Gottesdienst im Einklang mit indigenen Riten gefeiert wird. Die christliche Teología India versucht, einen fairen Dialog zwischen indigener und christlicher Tradition zu erreichen, in dem sie sich gegenseitig bereichern können.

Eine Quechua beim Protestmarsch gegen ein Straßenbau-Projekt durch das »Indigene Territorium Nationalpark Isiboro Sécure«. Der Quechua-Ausdruck »Sumak Kawsay«, gutes Leben, kann als »Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur« verstanden werden.
FOTO: JüRGEN ESCHER/ADVENIAT

Menschwerdung und Auferstehung

Die Methodologie der Teología India besteht aus dem Leben, Fühlen und Teilen der Realität des Volkes; aus dem gemeinschaftlichen Suchen nach Antworten auf die Frage nach dem Warum und Wozu dieser Realität; aus dem Betrachten des Willens Gottes und der Vorfahren im Gebet; aus dem Teilen der historischen Antwort Gottes an die Völker (contemplata aliis tradere) und aus dem Umwandeln des Lebens der Völker nach dem Plan Gottes und der Utopie der Kulturen. Die Teología India gibt in ihren Überlegungen der Inkarnation und dem Ostergeschehen die Vorrangstellung, welche körperliche und historische Dimensionen haben und in denen die gemeinschaftlichen Beziehungen hervorgehoben werden.

Die Teología India hat zwei Schwerpunkte; sie spricht von der zweifachen Liebe, von der Liebe zur eigenen Kultur und von der Liebe zur Kirche mit ihrem Heilsprojekt.Sie arbeitet mit Mythen, Riten, Symbolen, alten Traditionen und Träumen, die als Ausdruck der transzendentalen Realität wahrgenommen werden. Die Mythen, so der Theologe Nicanor Sarmiento Tupayupanqui, sind Träger von normativen Mitteilungen, weil sie Haltungen, Werte und Richtlinien für das Zusammenleben, für den Glauben und die Organisation der Gemeinde beitragen. Daraus [30] ergibt sich die Aufforderung zur Gastfreundschaft und zum Respekt gegenüber dem Fremden und dem Armen. Die Riten helfen bei der Wahrnehmung der positiven und negativen Realität und bei der Restaurierung der verlorenen Harmonie.

Die Teología India bezieht sich, so der in Bolivien lehrende Theologe Roberto Tomichá, auf die Familie und die Gemeinschaft mit dem ganzen Ökosystem und den Verstorbenen. Im Gottesbund werden nicht nur Gott und Mensch integriert, sondern auch der ganze Kosmos. Papst Franziskus schreibt in Laudato Si`: „Die Geschöpfe dieser Welt können nicht als ein herrenloses Gut betrachtet werden: Alles ist dein Eigentum, Herr, du Freund des Lebens (vgl. Weish 11,26). Das gibt Anlass zu der Überzeugung, dass sämtliche Geschöpfe des Universums, da sie von ein und demselben Vater erschaffen wurden, durch unsichtbare Bande verbunden sind und wir alle miteinander eine Art universale Familie bilden, eine sublime Gemeinschaft, die uns zu einem heiligen, liebevollen und demütigen Respekt bewegt“ (LS 89).

In der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas hat sich ein Bild von Christus tief verankert: Christus als jener, der Fürbitte leistet, ablöst, rettet und sich für sein Volk hingibt. Es gibt kaum eine Gemeinde, die nicht eine Darstellung des leidenden Jesus hat.Dieses Bild spiegelt sich im Verständnis des Dienstes in der Gemeinde wieder. Die Person, die eine solche Aufgabe ausübt, z. B. als Vertreter oder Vertreterin der Gemeinde, wird als „Cargador/a“, „Tragende/r“ des Volkes bezeichnet. Ihre Verantwortung beschränkt sich nicht nur auf die Menschen, sondern erstreckt sich auch auf die Sorge für das Ökosystem.In diesem Engagement mit dem Gott des Lebens haben viele Menschen in Lateinamerika ihr Leben eingesetzt und dabei verloren, weil sie sich für die Verteidigung der Erde und des Landes, der Sprache, der Kultur und der Menschenrechte der indigenen Bevölkerung eingesetzt haben.

Die Teología India, schreibt Diego Irarrázaval, hat folgende Prinzipien:

  • die tagtägliche Verantwortung, um das Zusammenleben zu ermöglichen;
  • die Wertschätzung eigener produktiver Symbole und Weisheit;
  • der Austausch unter verschiedenen und sich ergänzenden Personen, in dem man Konsense und gemeinsame Richtlinien etabliert; [31]
  • keine Verabsolutierung der Moderne, sondern das Abwägen ihrer Erfolge und die Konfrontation mit ihren eigenen Fehlern.

Die »Jungfrau von Guadalupe«, die indigene Züge hat, verkörpert die Einheit der indigenen Spiritualität und der christlichen Tradition. Nach dem Gottesdienst lassen die Pilger ihre Heiligenbilder, Rosenkränze und sonstige Devotionalien segnen.
FOTO: WOLFGANG RADTKE/ADVENIAT

Diese Prinzipien sind ein Zeichen der Bewegung, des Herausgehens aus der eigenen Realität und der Bereitschaft der respektvollen Begegnung mit der ganzen Schöpfung. In diesem immer wieder neuen Herausgehen kann die Kirche in ihrer Identität wachsen, weil sie in der Nachfolge Jesu Christi und in dem Geist Gottes an die menschlichen Peripherien dieser Welt geht, um sich mit denen, die leiden, zu solidarisierenund dort den Geist Gottes zu suchen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Barmherzigkeit in innerer Verbindung mit Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung steht (LS 92). Dementsprechend fordern Barmherzigkeit und Liebe, eine Verantwortung für das Leben zu übernehmen. In der Bibel ist Barmherzigkeit eine konkrete Haltung des Glaubens an einen Gott, der sich in der Liebe voll und ganz aufs Neue mit seiner Schöpfung solidarisiert, obwohl die Welt ihn nicht erkannt hat (Joh 3,16; 1,10). Der Glaube an den Gott des Lebens soll, so Víctor Codina, nicht nur aus der Vernunft heraus, sondern mit dem Herzen, dem Leib und der eigenen Affektivität gelebt werden.Diese inkarnierte Hingabe Gottes ist für die Teología India von großer Bedeutung, weil der Mensch von der eigenen Realität herausgefordert wird, eine verantwortliche Begegnung mit der Schöpfung zu wagen, um sich für das gemeinsame Recht–Leben einzusetzen.

BERNADETH CARMEN CAERO BUSTILLOS
Koordinatorin des Instituto Latinoamericano de Misionología
(ILAMIS) an der Theologischen Fakultät der Universidad Católica Boliviana San Pablo in Cochabamba, Bolivien

Ausgabe 1/2016

1 Vgl. Matthias Stubhann, Art.: „Barmherzigkeit“, in: Franz Kogler (Hg.), Herders Neues Bibellexikon, Freiburg/Basel/Wien 22009, 72.
2 Vgl. Josef Wehrle, „Barmherzigkeit“, in: Manfred Görg/Bernhard Lang (Hgg.), Neues Bibel-Lexikon, Band 1, Zürich 1988, 241–244, hier 242.
3 Vgl. J. Wehrle (wie Anm. 2), 243.
4 Vgl. M. Stubhann (wie Anm. 1), 72.
5 Vgl. J. Wehrle (wie Anm. 2), 242.
6 Vgl. Ethelbert Stauffer, „agapáō, agápē, agapētós“, in: Gerhard Kittel (Hg.), Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament, Band 1, Stuttgart 1953, 20–55, 21–22.
7 E. Stauffer (wie Anm. 6), 45
8 Vgl. Claudia Janssen/Rainer Kessler, Art. „Emotionen“, in: Frank Crüsemann u.a. (Hgg.), Sozialgeschichtliches Wörterbuch zur Bibel, Gütersloh 2009, 662–667, hier 666.
9 Vgl. Silvia Pellegrini, War Jesus tolerant? Antworten aus der frühen Jesusüberlieferung (Stuttgarter Bibel-Studien 212), Stuttgart 2007, 68.
10 Vgl. Gustavo Gutiérrez, „Hablar de Dios en un continente de todas las sangres“, in: Teologia India. Segundo encuentro-taller Latinoamericano (Panamá 29 de noviembre al 3 de diciembre de 1993), Band 2, Abya-Yala / CENAMI, Quito / México 1994, 45–51, 50–51.
11 „saber dar razón de nuestra esperanza milenaria“; Eleazar López Hernández, „Prólogo“, in: Teologia India. Primer encuentro taller latinoamericano México, Band 1, Abya-Yala / CENAMI, Quito / México 2 1992, 5-16, 7.
12 Vgl. E. López Hernández (wie Anm. 11), 7; López Bac, La espiritualidad de nuestros antepasados, alimento y fuerza para todos, in: Teología India, La fuerza de los pequeños, luz para el mundo. V. Encuentro de teología India Manaus 21 26 de abril 2006, Verbo Divino, Cochabamba 2008, 159; Roberto Neppas, La palabra indígena, experiencia de dios, in: Teología India, La fuerza de los pequeños, luz para el mundo. V. Encuentro de teología India Manaus 21 26 de abril 2006, Verbo Divino, Cochabamba 2008, 169 175, 172.
13 Vgl. Nicanor Sarmiento Tupayupanqui, Caminos de la Teología India, Verbo Divino, Cochabamba 2000, 65.
14 Vgl. Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM, Teología India. V Simposio de Teología India. Revelación de Dios y Pueblos Originarios, Band 5, Digiprint Editores S.A.S, Bogotá 2015, 202–203.
15 Vgl. Diego Irarrázaval, Indagación cristiana en los márgenes. Un clamor latinoamericano, Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile 2013, 354.
16 Vgl. E. López Hernández (wie Anm. 11), 13.
17 Vgl. Felipe Arizmendi Esquivel, „Memoria del proceso recorrido“, in: Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM (wie Anm. 14), 13–27, 26.
18 Vgl. N. Sarmiento Tupayupanqui (wie Anm. 13), 77.
19 Vgl. Aporte de Colombia, in Teología India, Aportes: Sabiduría indígena, fuente de esperanza, III Encuentro-Taller Latinoamericano (Cochabamba, Bolivia, 24 al 30 de agosto de 1997), Band 2, IDEA / CTP / IPA, Cusco 1998, 23.
20 Vgl. Roberto Tomichá Charupá, „Revelación y Pueblos originarios, algunas consideraciones“, in: Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM (wie Anm. 14), 131–153, 139.
21 Vgl. Margot Bremer, „La Biblia y los Pueblos Originarios ¿Cómo leen los pueblos indígenas la Biblia?“, in: Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM (wie Anm. 14), 163–153, 171–175, 172.
22 Vgl. Enrique Díaz Díaz, „Escritura: Palabra de Dios y Palabras Indígenas“, in: Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM (wie Anm. 14), 29–41, 37.
23 Vgl. E. López, „Las palabras de Dios en mi vida y en la vida y el martirio de mi pueblo“, in: Consejo Episcopal Latinoamericano – CELAM (wie Anm. 14), 176–197, 188–189.
24 Vgl. E. López (wie Anm. 23), 192–193.
25 Vgl. D. Irarrázaval (wie Anm. 15), 384.
26 Vgl. Margit Eckholt, „‚Abrir espacios de vida en el movimiento misionero de la fe‘. Reflexiones sobre ‚consagración y humanización‘ desde una perspectiva teológica sistemática“, in: Bernardeth Carmen Caero Bustillos / Roberto Tomichá Charupá / Manuel Hurtado (Hgg.), „Consagración y humanización. Experiencias, reflexiones, propuestas“, Cochabamba 2015, 195–210, 195.
27 Vgl. Victor Codina, El Espíritu del Señor actúa desde abajo, Presencia Teológica 225, Sal Terrae, Maliaño / Cantabria 2015, 186.
28 Vgl. Victor Codina, Una Iglesia nazarena. Teología desde los insignificantes, Presencia Teológica 177, Sal Terrae, Santander 2010, 170.

Literatur:

Aparecida 2007. Schlussdokument der 5. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik (Stimmen der Weltkirche Nr. 41), Bonn 2008.

Bernhard Bleyer, Option für die Armen. Der Weg der lateinamerikanischen Kirche seit Medellín, in: Herder Korrespondenz, 62. Jahrgang (2008), Heft 9, S. 479–484.

Bernardeth Carmen Caero Bustillos, »›Ich werde mich sicher mit dir in Ewigkeit verloben‹. Eine exegetische Anmerkung zu Hos 2,16–25«, in: Margit Eckholt/ Sabine Pemsel-Maier (Hg.), Räume der Gnade. Interkulturelle Perspektiven auf die christliche rlösungsbotschaft, Ostfildern 2006, S. 135–146.

Bernardeth Carmen Caero Bustillos, »›Warum habe ich Gunst in deinen Augen gefunden, dass du mich ansiehst?‹ Die Gestalt von Frau und Mann in der Bibel im Zusammenhang mit der Teología India«, in: Franz Gmainer-Pranzl u. a. (Hg.), Verändern Gender Studies die Gesellschaft? Zum transformativen Potential eines interdisziplinären Diskurses (Salzburger interdisziplinäre Diskurse 5), Frankfurt 2014, S. 423 –439.

Gratis-Ausgaben

Ich möchte Forum Weltkirche mit 2 Gratis-Ausgaben kennen lernen.

/ Bestellen bei HerderShop24