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Buchtipp

Der Katakombenpakt. Für eine dienende und arme Kirche

Im Verborgenen, in den römischen Domitilla-Katakomben, haben am 16. November 1965 rund vierzig Bischöfe den sogenannten »Katakombenpakt« unterschrieben. Sie verpflichteten sich darin zu einem einfachen Lebensstil, zum Verzicht auf Privilegien und dazu, die Armen in den Mittelpunkt ihrer pastoralen Sorge zu stellen. Lange Zeit blieb diese Selbstverpflichtung tatsächlich verborgen. In Europa fiel der Pakt dem Vergessen anheim, schreibt Norbert Arntz in seinem Vorwort. Gegen dieses Vergessen richtet sich das Buch, indem es die Entstehungsgeschichte des Paktes erzählt, der als das »geheime Vermächtnis« des Zweiten Vatikanischen Konzils gedeutet wird. Kundig schildert Arntz die Wirkungsgeschichte des Katakombenpakts und erläutert seine bleibenden Anliegen. Das Buch kommt dem regen Interesse entgegen, auf das dieses lange Zeit vergessene Dokument in jüngster Zeit gestoßen ist. Besonders seit der Wahl von Papst Franziskus ist der Katakombenpakt von ungeahnter Aktualität. Denn der Papst aus Argentinien hat dessen Ziele gleichsam zum Programm erhoben, wenn er sich »eine arme Kirche und eine Kirche für die Armen« wünscht. Indem er diese Wechselwirkung von Geschichte und Gegenwart beleuchtet, gibt Norbert Arntz wichtige Impulse für die Kirche der Zukunft.

Norbert Arntz, Der Katakombenpakt. Für eine dienende und arme Kirche, Kevelaer 2015. ISBN 978-3-8367-1037-4

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