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ÄTHIOPIEN / ERITREA

Präsidenten beider Länder unterzeichnen Friedensvertrag

Eritreas Präsident Isaias Afewerki und Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed besuchen gemeinsam ein Konzert in der »Millennium Hall« in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.
FOTO: TIKSA NEGERI/REUTERS

missio würdigt die positive Entwicklung

Nach fast 20-jährigem Kriegszustand haben Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Isaias Afewerki am 9. Juli in der eritreischen Hauptstadt Asmara einen Friedens- und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. missio begrüßt den Friedensschluss zwischen den beiden Ländern. »Das ist für Äthiopien und Eritrea ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft und stabilisiert die gesamte ostafrikanische Region«, erklärte missio-Präsident Dr. Klaus Krämer. Er hoffe, »dass sich durch das Friedensabkommen auch die Lage der Flüchtlinge an der äthiopischeritreischen Grenze verbessert«. Äthiopien ist nach Uganda das Land, das die meisten Flüchtlinge in Afrika aufnimmt. Etwa 900.000 Menschen, vor allem aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea, haben bisher dort Zuflucht gefunden. Die Kirche in Äthiopien und Eritrea hat das Friedensabkommen positiv begleitet. Der Vorsitzende der Äthiopischen Bischofskonferenz, Kardinal Berhaneyesus Souraphiel, sagte, dass »die Gläubigen beider Länder seit Beginn des Konflikts für Frieden gebetet haben«. In den Jahren des politischen Stillstands habe die katholische Kirche durch die Versammlung der Bischöfe von Äthiopien und Eritrea gemeinsam das Leben der Kirche in beiden Ländern geprägt und Brücken geschlagen. Äthiopien steht im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne zum Weltmissionssonntag der deutschen päpstlichen Missionswerke missio Aachen und missio München.

Ausgabe 5/2018

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