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Mit Gott auf der »Todesroute«

Migrationsbewegungen in Lateinamerika und der Karibik

JORGE. E. CASTILLO GUERRA

Dem Thema Migration kommt auch in Lateinamerika immer größere Aufmerksamkeit zu. Kein Wunder: 28,5 Millionen Menschen aus Lateinamerika und der Karibik leben als Migranten außerhalb ihrer Herkunftsländer. Sie sind vor Armut und Gewalt geflohen und befinden sich in äußerst verletzlichen Situationen. Ihre Lebensrealität gilt es nicht nur pastoral, sondern auch theologisch aufzugreifen.

Migranten fahren über die »Todesroute« Richtung USA. Der Zug ist nur ein Weg durch Mexiko: der billigste und zugleich der gefährlichste.
FOTO: FLORIAN KOPP

Wenn Menschen ihr Land verlassen, sind sie mit Situationen konfrontiert, die sie verwundbar machen. Ströme von sogenannten legalen und illegalen Migrantinnen und Migranten sowie von Arbeitsmigranten und Flüchtlingen sind in Lateinamerika und der Karibik innerhalb von Ländern oder über Ländergrenzen hinweg (interne und externe Migration) auf Wanderschaft. Im Laufe dieses Jahrzehnts hat sich die Region zu einer Transitregion für transkontinentale Migrationsbewegungen entwickelt. Dadurch stellen sich mir drei Fragen: Wie können wir die Migrationsbewegungen in Lateinamerika und der Karibik beschreiben? Wie werden die Migranten seelsorgerisch begleitet? Welche Bedeutung hat die Lebens- und Glaubenserfahrung der Migranten für unsere theologische Reflexion über das Geheimnis Gottes? Im Folgenden soll auf diese Fragen entlang dreier Themenkomplexe eingegangen werden: (1) Bedingungen der Migration, (2) die Pastoral der Migration und (3) die entstehende Theologie der Migration.

Das Ausmaß der menschlichen Mobilität in Lateinamerika und der Karibik

Derzeit leben laut den Daten der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC), einer Organisation der Vereinten Nationen (UNO), rund 28,5 Millionen Menschen aus Lateinamerika und der Karibik außerhalb ihrer Herkunftsländer – das entspricht vier Prozent der Gesamtbevölkerung. Die fünf Länder an der Spitze der Auswanderungsstatistiken sind Mexiko (11,8 Millionen), Kolumbien (2 Millionen), El Salvador (1,3 Millionen), Kuba (1,2 Millionen) und die Dominikanische Republik (1,1 Millionen). Das beliebteste Zielland sind die USA, dorthin zieht es den Großteil der Migranten (20,8 Millionen), gefolgt von Spanien, in das 2,4 Millionen emigrierten. Laut Daten von 2013 leben schätzungsweise 4,21 Millionen Lateinamerikaner in Europa.

Das stetige Anwachsen der Migranten- und Flüchtlingszahlen wird von den Organen der UNO aufmerksam registriert. In einem Bericht des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) kommt die Sorge um das sogenannte zentralamerikanische Norddreieck Guatemala, El Salvador und Honduras – zum Ausdruck. Daten von 2015 zeigen, dass 109.800 Menschen von dort als Flüchtlinge im Ausland Asyl beantragt haben. Die Mehrheit orientiert sich nach Norden, nach Mexiko, in die USA und nach Kanada. Die Migration von Kindern und Jugendlichen aus dieser Region hat dramatische Ausmaße angenommen; laut Statistik von 2014 wurden rund 52.000 von ihnen an der Grenze zu den USA gefangen genommen.

Gleichzeitig sind die Überweisungen, die von den Migranten in ihre Herkunftsländer geschickt werden, für die instabilen Volkswirtschaften in Lateinamerika und der Karibik lebenswichtig und machen zum Beispiel fast zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) von Haiti, Honduras, El Salvador, Jamaika und Guatemala aus.

Diese Zahlen geben zwar einen allgemeinen Eindruck vom Ausmaß der menschlichen Migration in Lateinamerika, bedürfen jedoch der Erläuterung und zusätzlicher Überlegungen. Zunächst sind die Ursachen für die Migration näher zu untersuchen. In der Migrationsforschung teilt man die Ursachen der Migration nach Schwere oder Notwendigkeit ein, um zu erklären, ob sie freiwillig oder erzwungen ist. Demnach erfolgt die Migration freiwillig, wenn keine direkte Bedrohung für Leib und Leben der Menschen besteht. In diese Kategorie fällt Armut. Die Migration ist hingegen erzwungen, wenn das Leben – etwa durch Gewalt – direkt bedroht ist.

Es ist jedoch schwierig, zwischen freiwilliger Migration und Zwangsmigration zu unterscheiden. Wie auch an anderen Orten der Welt wird Auswanderung in Lateinamerika durch verschiedene Faktoren verursacht: unter anderem durch politische, ethnische, kulturelle und wirtschaftliche Konflikte sowie durch Umweltveränderungen infolge des Wetterphänomens El Niño, durch Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung und durch die Gewalt in den Städten. Die Schärfe dieser Konflikte ist unterschiedlich, so dass Migration für die einen nur eine Option, für die anderen hingegen ein Zwang ist.

Im sogenannten zentralamerikanischen Norddreieck sind die Migrationsgründe unterschiedlich und eng miteinander verknüpft. Es gehört zu den gewalttätigsten Regionen der Welt, gerade aufgrund der Kombination von Armut und Gewalt. Entsprechend äußerte sich Felippo Grandi, der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen: In seinen Augen spielt die Migration aus Armut oder sozialer Ausgrenzung heraus eine ähnliche Rolle wie die Zwangsvertreibung, die durch die Gewalt des organisierten Verbrechens (Jugend- und Verbrecherbanden, Drogenkartelle) zunimmt. Die Zwangsvertreibung habe Wanderungsbewegungen sowohl innerhalb der Länder als auch über Landesgrenzen hinweg zur Folge. Es handele sich um relativ neue Formen der Vertreibung, auf die mit innovativen Lösungen reagiert werden müsse.

Sobald der Zug mit den Migranten auftaucht, ist der mexikanische Priester José Alejandro Solalinde Guerra zur Stelle, um die Flüchtlinge zu begrüßen.
FOTO: FLORIAN KOPP

Migration und Neudefinition der Territorien

Migration führt zu einer Reihe von Transformationsprozessen bezüglich der Identität der Migranten. Je nachdem sind sie Auswanderer (Emigrant), wenn sie ihr eigenes Land verlassen, Transitmigrant in Durchgangsländern und Einwanderer (Immigrant) bei Erreichen des Ziellandes.

Wichtig ist hervorzuheben, dass die Migrationsprozesse die Wahrnehmung von Territorien verändert haben. Länder werden nun in Herkunfts-, Transit- und Zielländer eingeteilt. Ein Land kann dabei zwei oder drei dieser Kategorien gleichzeitig erfüllen. So sind beispielsweise Mexiko und Kolumbien Auswanderungsländer, aufgrund ihrer geografischen Lage jedoch auch Durchgangsländer für Migranten. Darüber hinaus bleiben Migranten angesichts der großen Schwierigkeiten, legal oder sogar illegal in die USA zu kommen, unfreiwillig in Mexiko, so dass Mexiko zu einem Aufnahmeland geworden ist.

Derzeit haben sich viele lateinamerikanische Länder zu Transitländern entwickelt und werden von unerwarteten Migrationsströmen aus Afrika (Horn von Afrika, Nigeria, Ghana), Asien (China, Bangladesch und Nepal) und Kuba überrollt. Mit diesen alternativen Routen wollen die Migranten die repressive Grenzpolitik Europas umgehen. Insbesondere Afrikaner überqueren den Atlantik per Schiff und gelangen nach rund zwei Wochen nach Brasilien, von wo aus sie in die USA und Kanada weiter wollen. Sie reisen in Bussen und Booten und durchqueren zu Fuß den gefährlichen Dschungel. Auf diese Weise überqueren sie illegal bis zu acht Grenzen und zahlen große Summen an Schlepper. Manchmal werden sie zu Opfern von kriminellen Banden, die sich auf das Ausrauben von Migranten spezialisiert haben. Ein anderes Beispiel: Seit Ende 2015 versuchen Kubaner, über Ecuador in die USA zu gelangen. Um den Zustrom zu stoppen, hat die Regierung Nicaraguas die Grenzen geschlossen und so eine humanitäre Krise in Costa Rica, Panama und Kolumbien ausgelöst, die sich zur Einrichtung von Lagern gezwungen sahen. Um die Ankunft neuer Flüchtlinge zu verhindern, haben diese Staaten ebenfalls ihre Grenzen geschlossen. Stattdessen halfen die zentralamerikanischen Regierungen den Kubanern, nach Mexiko zu gelangen, um auf dem Landweg und nicht über das Meer in die USA einreisen zu können – im Sinne einer »Politik der trockenen Füße« (dry feet policy).

Pastoral der Migration

Die Entwicklung der lateinamerikanischen Pastoral der Migration erfolgte im Einklang mit der Soziallehre der Kirche in Sachen Migration. Ihre Grundzüge gehen auf die Apostolische Konstitution Exsul Familia Nazaretana von Papst Pius XII. (1952) zurück, in der ethisch, geistlich und theologisch über die Migration reflektiert wird. 1970 gründete Papst Paul VI. den Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs. Gemäß dessen Richtlinien haben die lateinamerikanischen Bischöfe im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte unzählige Vorschläge zur Entwicklung der Migrationspastoral vorgelegt. Dabei geht es den Bischöfen um die Fürsorge für alle, die dauerhaft fern ihres Haushalts sind, oder auch nur vorübergehend wie beispielsweise Touristen, Seeleute, Studierende und Pilger. Seit der Zweiten Generalkonferenz des Lateinamerikanischen Bischofsrates in Puebla (Mexiko) im Jahr 1979 wird der Situation und den geistlichen Bedürfnissen der Migranten verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Schon damals richtete man einen dringenden Appell an die Völker und die humanitären Organisationen, sich der Probleme bei der Aufnahme und Integration der Migranten anzunehmenDiese Vorschläge sowie der große Zustrom an zentralamerikanischen Flüchtlingen begünstigten die Einrichtung des Sekretariats für die Seelsorge von Menschen in Bewegung (SEPMOV) im Jahr 1985. Das Sekretariat ist seitdem mit der Analyse und Untersuchung der Probleme von Migration betraut, organisiert Seminare und veröffentlicht Publikationen, um das Wissen über die Lebensbedingungen der Migranten zu vergrößern und zur Sensibilisierung der öffentlichen Meinung für die Situation der Migranten und insbesondere der Vertriebenen und Flüchtlinge beizutragen.

Bereits während der Vierten Generalkonferenz der lateinamerikanischen Bischofskonferenz CELAM in Santo Domingo (Dominikanische Republik) im Jahr 1992 erfolgte eine Bestandsaufnahme der Realität der Migration. Doch bei der Fünften Generalkonferenz der CELAM in Aparecida (Brasilien) im Jahr 2007 wurde das Migrationsproblem dann noch stärker in den Vordergrund gerückt. Die Bischöfe identifizieren Armut, Gewalt und »Mangel an Gelegenheit […] zur beruflichen Weiterentwicklung« als Hauptursachen für Migration. Die Migration beeinträchtige die Familien und führe zu einem Verlust von Humankapital, der zur Verarmung der Länder führe. Sklaverei, Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung von Frauen treffe vor allem arme Migranten. Im Abschlussdokument von Aparecida würdigen die Bischöfe die Migranten darüber hinaus auch in ihrer Eigenschaft als Glaubensträger: »Die Emigranten sind als Jünger und Missionare dazu berufen, selber neue Samenkörner der Evangelisierung zu werden wie so viele Emigranten und Missionare vor ihnen, die den christlichen Glauben zu uns nach Amerika brachten.«

In der heutigen Zeit arbeiten die Bischofskonferenzen mit anderen Organisationen bei der Koordinierung und Ausbildung für die Migrationspastoral zusammen. Orden sowie religiöse und weltliche Gemeinschaften in Form von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) unterhalten Hilfsprojekte zur Unterstützung, Aufnahme und Information der Migranten. Erwähnt sei die seelsorgliche Arbeit der Scalabrini-Missionarinnen und die des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes. Diese Arbeit ist mühsam und von großen Schwierigkeiten, konstanten Spannungen mit Regierungen sowie Todesdrohungen begleitet. Besonders hervorgehoben sei auch das prophetische Zeugnis des mexikanischen Priesters José Alejandro Solalinde Guerra, der sich an der Grenze um die Flüchtlinge kümmert.

Waffen sind in der Herberge verboten, aber unterwegs lebensnotwendig. Viele Migranten sind während ihrer Reise schutzlos Bedrohungen ausgeliefert.
FOTO: FLORIAN KOPP

Theologie der Migration

Sowohl die unterschiedlichen Identitäten, welche die Migranten im Laufe ihrer Wanderung annehmen, als auch die Orte, die sie durchlaufen, sind wichtig, um die Transformation ihres Glaubens zu verstehen. Eine Migrationstheologie will diese Erfahrungen einbringen. In den folgenden Abschnitten möchte ich einige zentrale Aspekte einer Theologie der Migration skizzieren.

● Eine Theologie der Migration entsteht aus Dissonanz, zum Beispiel wenn die theologischen Strömungen in den Herkunfts- und Zielländern der Realität der Migranten nicht gerecht werden. Die Migranten haben eine translokale Theologie verdient: eine Theologie, die die theologischen Strömungen in den Herkunftsländern (beispielsweise die indianische Theologie) und den Zielländern (beispielsweise Public Theology) ausgehend von den Erfahrungen der Migranten neu interpretiert. Eine Migrationstheologie berücksichtigt den Sitz im Leben, im Glauben und im Tode der Migranten und reflektiert folglich die Art der Reise des Migranten, seine Interaktionen mit den lokalen und transnationalen Gemeinschaften und die Art, wie diese Erfahrungen den Glauben und die Identität transformieren.

● Eine Theologie der Migration erkennt an, dass Migration für viele etwas Positives ist, denn sie eröffnet neue Chancen. In der Migrationstheologie wird angesichts ihrer Verwundbarkeit eine Option für die Migranten ergriffen: eine Option für diejenigen, die Opfer der internationalen Grenzen sind. Die Grenzen sind Orte der Ausgrenzung, die heute verstärkt das sichtbar machen, was Papst Franziskus als »Globalisierung der Gleichgültigkeit« bezeichnet.

● Außerdem würdigt eine Theologie der Migration, dass für viele Migranten ihre Migrationsreise eine Erfahrung mit Gott ist, weil sie sein Mit-Gehen und seine Unterstützung bei täglichen Hindernissen spüren. Diejenigen, die die Migration als Glaubensprüfung begreifen, entdecken Gott als Hoffnungsquelle neu, der sie nicht fallen lässt. An den Transitorten spüren sie die Hand Gottes, zum Beispiel durch die Solidarität vieler freiwilliger Helfer. In den Aufnahmeländern wird ihnen die Kirchengemeinde zum zweiten Zuhause. Die Kirche erleichtert ihnen die Integration. Sie finden dort neue Freunde, Unterstützungs- und Informationsgruppen und teilen die Glaubenserfahrung mit anderen Migranten. Aus ihren Glaubenserfahrungen erwachsen auch neue Bilder und Metaphern wie der »Pilgergott«, der »Cristo Mojado« oder eine »Kirche unterwegs«. Sie bilden die Grundlage für neue theologische Strömungen, welche die Spuren Gottes in unserer derzeitigen Geschichte sichtbar machen.

● Eine Theologie der Migration erkennt an, dass sich die Migration in eine mystische Erfahrung verwandeln kann, die neue Lesarten der Bibel hervorbringt, mit denen der Sinn der Bibel als Gnade, als Befreiung von Ausgrenzung und Herabwürdigung sowie als Hoffnung auf eine menschlichere Welt ausgelegt werden kann. Ebenso ist die Wirkung des Heiligen Geistes spürbar, der Verständnis und Einheit als wesentliche Grundlagen einer Gesellschaft interkulturellen Zusammenlebens erzeugt.

● Schließlich versucht eine Theologie der Migration sich affektiv und kognitiv auf die Conditio humana der Migranten einzulassen und einen Sensus migratorum anzunehmen, so dass sie theologisch über die menschliche Mobilität sowie die kulturellen und religiösen Unterschiede in den Aufnahmeländern reflektiert.

Total erschöpft: Nach Tagen auf dem Zug bietet die Herberge Schutz. Komfortabel ist es nicht, aber wenigstens gibt es ein sicheres Dach über dem Kopf.
FOTO: FLORIAN KOPP

Fazit

Ausgehend von den zu Beginn dieses Beitrags gestellten Fragen habe ich das Phänomen der Migration in Lateinamerika und der Karibik aus drei Blickwinkeln beleuchtet. Mein Augenmerk galt zunächst der gegenwärtigen Situation in Zentralamerika und dann den Dokumenten der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz und einer Migrationspastoral. Dabei war festzustellen, dass dem Thema Migration bei den Treffen der lateinamerikanischen Bischofskonferenzen von Puebla bis Aparecida immer größere Aufmerksamkeit zukommt. Das korreliert damit, dass die Verletzlichkeit der von Armut und Gewalt bedrohten Migranten ebenfalls zunimmt. Die Situation der Migranten und Flüchtlinge, die Barmherzigkeit, die Solidarität und die christliche Nächstenliebe, die in der pastoralen Begleitung und der Glaubensausübung zum Ausdruck kommen, sowie das Lebenszeugnis der Migranten bedürfen in unserer Zeit einer neuen theologischen Reflexion mit dem Ziel der Transformation, um das Zusammenleben zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu bereichern.

JORGE E. CASTILLO GUERRA
Dr. theol., ist Professor für praktische und empirische Religionsstudien (Missionswissenschaft, Migration und öffentliche Politik) an der Radboud University in Nimwegen und Forscher am Nijmegen Institute for Mission Studies (Niederlande)

Ausgabe 5/2018

ANMERKUNGEN

1 Die im Artikel genannten Zahlen sind einem Bericht des UNHCR aus dem Jahr 2016 entnommen: Respuesta regional a la situación del Triángulo Norte de Centroamérica: Llamamiento suplementario 2016, Genf 2016, abrufbar unter: https://tinyurl.com/y9sa3t5v (Zugriff am 19.06.2018).
2 Filippo Grandi, »Llamado a la Acción. Necesidades de protección en el Triángulo Norte de América Central«, Runder Tisch in San José, Costa Rica am 6. Juli 2016, S. 3, abrufbar unter: https://tinyurl.com/y7foe92c (Zugriff am 26.06.2018).
3 Vgl. u. a. Michael Blume, »Migration and the Social Doctrine of the Church«, in: Gioacchino Campese/Pietro Ciallella (Hrsg.), Migration, Religious Experience, and Globalization, New York 2003, S. 62–75. Jorge E. Castillo Guerra, »Contributions of the Social Teaching of the Roman Catholic Church on Migration. From a ›Culture of Rejection‹ to a ›Culture of Encounter‹ «, in: Exchange (Journal of Missiological and Ecumenical Research) 44 (2015) 4, S. 403– 427.
4 Lateinamerikanischer Bischofsrat, Die Evangelisierung Lateinamerika in Gegenwart und Zukunft. Abschlussdokument der III. Generalkonferenz des Lateinamerikanischen Bischofsrats, abrufbar unter: https://tinyurl.com/ydhkxc6f (Zugriff am 26.06.2018).
5 Lateinamerikanischer Bischofsrat, Abschlussdokument der V. Generalkonferenz des Lateinamerikanischen Bischofsrats in Aparecida, Brasilien, abrufbar unter: https://tinyurl.com/y8rysg2y (Zugriff am 26.06.2018).
6 Vgl. u. a. Jorge E. Castillo Guerra, »Theologie der Migration. Menschliche Mobilität und theologische Transformationen«, in: Tobias Keßler (Hrsg.), Migration als Ort der Theologie, Regensburg 2014, S. 115–145.
7 »El Cristo Mojado« bedeutet wörtlich »der nasse Christus«. Das spielt auf die Politik der »nassen« beziehungsweise »trockenen Füße« an beziehungsweise auf das Bild für die in Seenot geratenen Flüchtlinge. Der »Cristo Mojado« symbolisiert einen den Migranten zugewandten Christus.

Der Artikel ist eine gekürzte Fassung des Beitrags in: Klaus Krämer/Klaus Vellguth (Hrsg.), Migration und Flucht. Zwischen Heimatlosigkeit und Gastfreundschaft (ThEW 13), Freiburg i. Br. 2018.

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