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PAKISTAN

Christen hoffen auf Gleichberechtigung

Premierminister Imran Khan hat die Minderheiten im Blick

Die neue pakistanische Regierung möchte einen Sozialstaat nach der Vision von Staatsgründer Muhammad Ali Jinnah schaffen, in dem der Staat für Bildung, Gesundheit und Beschäftigung seiner Bürger verantwortlich ist: ein Vorhaben, das die bischöfliche Justitia- et-Pax-Kommission in Pakistan und mehrere (Erz-)Bischöfe ausdrücklich begrüßen. Kommissionspräsident Erzbischof Joseph Arshad bekräftigt, dass »die katholische Kirche diesen demokratischen Übergang unterstützt« und in jeder möglichen Weise mit der Regierung für Fortschritt und Frieden in Pakistan zusammenarbeiten wolle. Er betont, dass »die Regierung auch religiösen Minderheiten eine Priorität einräumen sollte, damit sie gut in die Gesellschaft integriert und stolz darauf sind, verantwortungsvoll ein wesentlicher Bestandteil der Nation zu sein«. Die Antrittsrede des neuen Premierministers und ehemaligen Kricketspielers Imran Khan stieß bei den Bischöfen auf Zuspruch. »Ich freue mich, dass Imran Khan über die Gleichberechtigung der in Pakistan lebenden Minderheiten spricht. Wir hoffen und beten, dass religiöse Minderheiten während seiner Amtszeit Respekt, Gerechtigkeit und Gleichheit genießen«, sagte Bischof Samson Shukardin von Hyderabad. Er stellte jedoch gleichzeitig enttäuscht fest, »dass keiner der 15 neu gewählten Minister und fünf Ratsmitglieder aus religiösen Minderheiten kommt«.

Ausgabe 6/2018

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