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MONGOLEI

Erster Bischof des Landes gestorben

Bischof Wenceslao Selga Padilla besucht die Nomadenkinder Olzbayar (links) und Ochir Kuuyag bei Zuunmod in der Mongolei.
FOTO: FRITZ STARK

missio trauert um Wenceslao Padilla

Der erste Bischof der Mongolei, Wenceslao Padilla, ist im Alter von 68 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Er begleitete seit 26 Jahren die ersten Schritte der jungen mongolischen Kirche. Der philippinische Missionar ging 1992 mit zwei Mitbrüdern in die Mongolei. Mit ihrer Ankunft begann der Aufbau der katholischen Kirche in der früheren Sowjetrepublik, denn es gab damals keinerlei kirchliche Strukturen und keinen einzigen einheimischen Katholiken. Heute wirken über 60 Missionare aus 18 Ländern und fünf Kontinenten in dem zentralasiatischen Land mit drei Millionen Einwohnern. Die Kirche unterhält sechs Gemeinden und engagiert sich mit 35 sozial-pastoralen, Bildungs- und Entwicklungsprojekten besonders für die Armen. »Ich bin jemand, der nicht einfach aufgibt, wenn es schwierig wird«, sagte Padilla, der den Menschen das Evangelium durch das eigene Lebenszeugnis nahebrachte. »Die Priorität besteht darin, mit allen Menschen gut zusammenzuleben, ohne Unterschiede, und ein Zeugnis von der Liebe Christi gegenüber Buddhisten, anderen Christen, Muslimen und dem ganzen mongolischen Volk abzulegen.« missio trauert um seinen Projektpartner und Glaubenszeugen.

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