Buchtipp

Religion und Gewalt – Fallstudie Tschad

 

Heft 1/2019 l Der Tschad gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und nimmt im »Human Development Index« einen der letzten Plätze ein. In die Schlagzeilen der Weltpresse geriet das Land im Zusammenhang mit dem Darfur- Konflikt im benachbarten Sudan. In jüngster Zeit steht die Auseinandersetzung mit der aus dem anderen Nachbarland Nigeria stammenden Boko-Haram- Bewegung im Fokus der Sicherheitspolitik des Landes. 58 Prozent der tschadischen Bevölkerung sind Muslime, etwa 36 Prozent Christen, davon gehört die Hälfte zur katholischen Kirche. Die traditionellen Religionen sind zahlenmäßig offiziell schwach vertreten, die damit in Verbindung stehenden Vorstellungen und Praktiken spielen aber sowohl bei Muslimen als auch bei Christen eine bleibend wichtige Rolle. Die vorliegende Studie erforscht die Rolle der Religionen in gewalttätigen Konflikten im Tschad sowie im Zusammenhalt der tschadischen Gesellschaft.

Die Studie kann auf missio-hilft.de     (Menschenrechtsstudie Nr. 72) oder unter menschenrechte(at)missio-hilft.de  als gedrucktes Exemplar bestellt werden.