Aktuell. Fundiert. Vielfältig.

Die Zeitschrift Forum Weltkirche bietet ein Forum für die Themen und Entwicklungen der weltweiten Kirche und Gesellschaft. Jedes Heft widmet sich einem Schwerpunkt - mit theologischen Analysen, ausführlichen Berichten und Reportagen oder Experteninterviews. Dazu gibt es aktuelle und fundierte Informationen aus der Weltkirche und ausführliche Länderberichte.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern in den aktuellen Heften oder im Heftarchiv!

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Archiv

Länderbericht: Nordostindien

Von Stanislaus Chinliankhup

Eine Region sucht ihre Zukunft I Den Nordosten Indiens kennt man in der übrigen Welt kaum. Er ist fast vollständig von anderen Ländern umgeben: Tibet und China im Norden, Bhutan im Nordwesten, Nepal im Westen, Bangladesch im Südwesten und Myanmar im... weiterlesen »

Mission heißt Brücken bauen

Von Thomas Menamparampil

Menschen für den Glauben gewinnen I Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es im Nordosten Indiens gerade einmal 2.000 Katholiken. Heute sind es rund zwei Millionen in 15 Diözesen. Das wirft die Frage auf, warum das Evangelium gerade dort auf so... weiterlesen »

Die christliche Region Indiens

Von Thomas Manjaly

Integration statt Spaltung: die Rolle der katholischen Kirche I Die ersten christlichen Missionare kamen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Nordosten: zunächst walisische Presbyterianer, dann amerikanische Baptisten und schließlich auch Katholiken, insbesondere die Salvatorianer. Vor allem unter den zahlreichen Volksgruppen wie den Naga, Mizo, Khasi und Garo fand das Christentum schnell Zulauf. In nur wenigen Regionen Indiens ist die Kirche so akzeptiert und präsent wie im Nordosten und wirkt dabei vor allem auch als Friedensstifterin. In der Druckausgabe lesen    

Der Wunsch nach Anerkennung

Von Hector D'Souzan

Die Vielfalt der Volksgruppen in Nordostindie I In Nordostindien leben Menschen mit unterschiedlicher Abstammung zusammen. Die Kulturen sind von immenser Vielfalt geprägt, was einerseits einen großen Reichtum darstellt, andererseits aber immer schon zu Spannungen geführt hat. Viele Völker sind nach wie vor auf der Suche nach ihrem Platz in einer pluralistischen Gesellschaft, in der Abschottung nicht mehr so leicht möglich ist. In der Druckausgabe lesen    

Fruchtbare Zusammenarbeit

Von Anne Knörzer

Der Nordosten Indiens in der Partnerschaft mit missio Aachen I Der Nordosten Indiens ist für missio Aachen ein spannendes Gebiet, wo sehr gut ausgebildete und engagierte Partnerinnen und Partner von missio wirken. Sie sind in der Regel Verantwortliche in Diözesen und Ordensgemeinschaften. In Nordostindien wächst die Zahl der Gläubigen und der Berufungen für das geistliche Leben kontinuierlich und stark. In der Druckausgabe lesen    

Synodalität in Leben und Sendung der Kirche von heute

Von Nicholaus Segeja

Pastorale Schwerpunkte, Herausforderungen und Chancen in Afrika I Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil steht die Idee der Kirche als Familie Gottes im Mittelpunkt des christlichen Lebens. Eng damit verknüpft ist die Synodalität als konstitutive... weiterlesen »

»herausgerufen«

Von Michael Meyer

Der mutige Weg der Trierer Diözesansynode I Zweieinhalb Jahre haben 279 Synodale im Bistum Trier über die drängenden Fragen der Zeit für Kirche und Gesellschaft gesprochen. Im Abschlussdokument fordern sie die Christen im Bistum Trier zu einem... weiterlesen »

Länderbericht Eritrea

Von Nicole Hirt

Überwachung und Kontrolle I Eritrea gehört zu den repressivsten Staaten des afrikanischen Kontinents. Als das Land 1993 nach einem 30-jährigen Befreiungskampf die Unabhängigkeit von Äthiopien erlangte, galt es zunächst als Hoffnungsträger in Afrika.... weiterlesen »

»Das ist die Aufgabe meines Lebens«

Interview: Beat Baumgartner

Schwester Lorena kämpft gegen Hexenverfolgung I Seit fast 40 Jahren wirkt Schwester Lorena Jenal (68) auf dem Nembi-Plateau im Hochland von Papua-Neuguinea. Sie engagiert sich für Opfer von Hexenverfolgungen und wirkt als Friedensschlichterin bei Stammesfehden. Dafür ist sie am 10. Dezember 2018 in Weimar mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. In der Druckausgabe lesen    

»Theologie und Globale Entwicklung«

Von Katja Nikles

Die Bedeutung des Studiengangs für Studierende und kirchliche Hilfswerke I Viele neuartige Masterstudiengänge sind in den vergangenen Jahrensowohl an staatlichen Universitäten als auch an privaten Hochschulenin Deutschland entstanden. Besonders... weiterlesen »

Entwicklung neu denken

Von Markus Büker

Abschied von alten Denkmustern I »Studieren, um globale Zusammenhänge zu verstehen« – mit diesem Leitsatz wirbt der Masterstudiengang »Theologie und Globale Entwicklung«. Die Studierenden werden an Reichtümer und Grenzen bestehender Haltungen und Konzepte geführt und lernen neue Koordinaten kennen. Der »unterentwickelte« Süden kann und will nicht länger durch den »entwickelten« Norden entwickelt werden.... In der Druckausgabe lesen    

Entwicklung, Religion und Werte zusammen denken

Von Klaus Vellguth

Die internationale Politik entdeckt die Religion I Das Auswärtige Amt lädt seit drei Jahren Vertreter der Weltreligionen nach Berlin ein, um mit ihnen über die Rolle der Religionen für Versöhnung und Friedensprozesse weltweit zu sprechen. Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit veröffentlichte jüngst ein Buch, in dem er auf die Bedeutung der Religion für wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit eingeht. Erstmals wurde im vergangenen Jahr ein Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Religionsfreiheit weltweit ernannt. Die deutsche Politik entdeckt die Relevanz der Religionen für die globale Entwicklung. In der Druckausgabe lesen    

Säkularisierung und Religiosität

Von Guido Meyer und Steffen Jöris

Faktoren der Entwicklungszusammenarbeit? I Welchen Beitrag kann eine Auseinandersetzung mit Religion und Theologie im engen Fächerkanon der Entwicklungszusammenarbeit leisten? Es gilt zu zeigen, warum die Kombination von Theologie und Entwicklungszusammenarbeit gerade mit Blick auf die heutige säkularisierte Gesellschaft notwendiger ist denn je. In der Druckausgabe lesen    

»Ohne Dialog dominieren Vorurteile«

Von Patrick Becker

Interreligiöser Dialog als theologische Herausforderung für eine multikulturelle Gesellschaft I Die wissenschaftliche Reflexion über Religion in einer globalen Perspektive kann nicht von einem interkulturellen und interreligiösen Diskurs absehen. Deshalb spielt der interreligiöse Aspekt im Masterstudiengang »Theologie und Globale Entwicklung« eine wichtige Rolle. Dialog geschieht dabei nicht nur auf einer wissenschaftlichen Ebene, sondern häufig im Alltag zwischen Student/-innen und Dozent/-innen mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen.
Patrick Becker, Koordinator des Studiengangs »Theologie und Globale Entwicklung«: Islamophobie einerseits und Verdachtsmomente gegenüber einer christlich geprägten Gesellschaft andererseits sind Aspekte, die in der gegenwärtigen Diskussion zum Tragen kommen. Wenn man sich die heiligen Schriften von Islam und Christentum anschaut, bekommt man ein anderes Bild der Beziehungen, die zwischen religiösen Gemeinschaften und Zivilgesellschaft entstehen sollten. Wie schätzen Sie die Lage ein?
  In der Druckausgabe lesen    

2018

Was es heißt, ein Friedensstifter zu sein

Von Thomas Menamparampil

Erfahrungen eines Erzbischofs in Nordostindien I Der Nordosten Indiens umfasst die Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland und Tripura. Unter der Bezeichnung »die sieben Schwesternstaaten« bekannt, sind sie seit... weiterlesen »

Friedensaufbau und Extremismusprävention in Nigeria

Von Nuruddeen Lemu

Eine muslimische Perspektive I In den meisten Ländern Afrikas durchdringt die Religion jede Facette des Gemeinschaftslebens. Wenn Konflikte auftauchen, können auch diese daher leicht eine religiöse Färbung annehmen. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften darauf? Das Da’wah Institute of Nigeria ist eine islamische Forschungs- und Bildungseinrichtung, die sich in der Prävention von gewalttätigem Extremismus und im Peacebuilding engagiert. In der Druckausgabe lesen    

Versöhnung ist der Anfang des Friedens

Von Marie Dennis

Die Arbeit der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi I In Frankreich gegründet, um die Versöhnung zwischen Franzosen und Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg voranzubringen, wurde Pax Christi wenige Jahre später von Papst Pius XII. als offizielle katholische Friedensbewegung anerkannt. Pax Christi glaubt, dass es keinen wahren Frieden ohne Versöhnung geben kann. Versöhnung ist ein entscheidendes Element der Spiritualität von Pax Christi und ein zentrales Instrument im Werkzeugkasten der Friedensförderung. In der Druckausgabe lesen    

Nicht vergessen, dem Heiligen Geist Raum zu geben

Von Mark Mogilka

Entwicklung und Zukunft der pastoralen Planung in den USA I Ein Vorreiter in Sachen pastoraler Planung ist die katholische Kirche in den USA. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil haben sich dort Ansätze pastoraler Planung entwickelt, die auf die... weiterlesen »

Ein Volk auf einer Reise des Glaubens

Von Gilles Côté

Pastorale Planung in Papua-Neuguinea I Seit fast 20 Jahren ist Gilles Côté, der zur Gemeinschaft der Montfort-Missionare gehört, Bischof der Diözese Daru-Kiunga in Papua-Neuguinea. Pastorale Planung ist dort ein fester Bestandteil des diözesanen Lebens. Für Forum Weltkirche hat der Bischof einige Fragen zum Prozess der pastoralen Planung in seinem Bistum beantwortet. In der Druckausgabe lesen    

Planvoll und mit allen am Reich Gottes bauen

Von Santiago Savari

Pastorale Planung in Nordostindien I Als Chefkoordinator der diözesanen Kommission in der nordostindischen Diözese Aizawl ist Santiago Savari verantwortlich für die pastorale Planung im Bistum. Für Forum Weltkirche hat er einige Eckpunkte des  pastoralen Planungsprozesses in Aizawl beschrieben. In der Druckausgabe lesen    

Ohne Freundschaft hört das Geld auf

Von Thomas Suermann de Nocker

Warum personengebundene Spenden für eine nachhaltige Entwicklung von Ordenseinrichtungen problematisch sind I Deutsche Ordensleute, die in den Ländern des Südens in Ordenseinrichtungen tätig sind, haben durch ihre Verbindungen in die Heimat eine große Bedeutung für die Einwerbung von Spenden. Was aber passiert, wenn  diese Personen die von ihnen geleiteten Projekte verlassen und die Spender damit auch das Interesse an der Einrichtung verlieren? Wie kann verhindert werden, dass ein Teil der Spenden gleichsam an einzelne  Ordensleute aus dem Norden gebunden ist? Ausgehend von der Idee der »Self Reliance« (Eigenständigkeit) präsentiert der folgende Beitrag Überlegungen zur nachhaltigen Finanzierung von Orden und zur Stärkung lokaler Entwicklungen. In der Druckausgabe lesen    

Traditionen der Toleranz

Von Petros Berga

Länderbericht: Äthiopien I Äthiopien ist ein Land, das einen raschen Wandel durchläuft, ohne aber die Verwurzelung in seinen alten spirituellen und kulturellen Traditionen zu verlieren. Gleichzeitig stehen die verschiedenen Religionsgemeinschaften... weiterlesen »

Gelebte Solidarität

Von Teshome Fikre

Die pastorale und soziale Arbeit der katholischen Kirche in Äthiopien I Die lange Geschichte des Christentums in Äthiopien kennt Momente großer Herrlichkeit und außerordentlicher Vitalität ebenso wie Zeiten der Erprobung und des Leidens um des katholischen Glaubens willen. Das Christentum hat die Kultur des Landes geprägt. Nicht zuletzt durch ihre pastoralen  und sozialen Dienste spielt die Kirche bis heute eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Gesellschaft. In der Druckausgabe lesen    

Ein Versprechen für die Zukunft des Landes

Von Mussie Dory

Die Situation der Jugend Äthiopien I Statistische Übersichten machen es sofort deutlich: Äthiopien ist ein Land mit einer sehr jungen Bevölkerung. Von der auf 105 Millionen Menschen geschätzten Bevölkerung sind 44 Prozent jünger als 15 Jahre. Rund 20 Prozent sind zwischen 15 und 24 Jahre. Weit mehr als die Hälfte der  Bevölkerung Äthiopiens ist also jünger als 25 Jahre – eine nicht geringe Herausforderung für ein Land im Umbruch. In der Druckausgabe lesen    

Der Dialog kommt allen zugute

Von Hulluf Weldesilassie Kahasay

Der »Interreligiöse Rat von Äthiopien« I Seit Jahrhunderten leben in Äthiopien verschiedene Religionen mit und nebeneinander. Daraus ist eine Praxis des interreligiösen Dialogs besonders zwischen Christen und Muslimen erwachsen. In der Gegenwart haben sich Religionsvertreter im »Interreligiösen Rat von Äthiopien« organisiert, um  die friedliche Koexistenz und Zusammenarbeit zwischen den Religionen in Äthiopien zu fördern. In der Druckausgabe lesen    

Religionsfreiheit nur auf dem Papier

Von Jaiho Chung

Nordkorea: Einblicke in ein abgeschottetes Land I Das Regime Nordkoreas verfolgt eine Doppelstrategie. Es instrumentalisiert Religion zu Propagandazwecken. Das, was den politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Zielen des Landes dient, ist... weiterlesen »

Schlechte Aussichten

Von Raymond Bernard Goudjo

Wenig Zukunftschancen für die Jugend in Benin I Nachdem sich die Menschen in Benin 1991 von einer jahrzehntelangen marxistisch-leninistisch geprägten Militärdiktatur befreit hatten, entwickelte das Land durch kontinuierliche Reformprozesse eine relativ stabile Demokratie. Doch ein Drittel der Einwohner lebt in Armut, das Wirtschaftswachstum kann mit der wachsenden Bevölkerung nicht mithalten. Viele Jugendliche finden trotz Ausbildung keine Arbeit. In der Druckausgabe lesen    

Neue Wege schaffen

Von Alloys Nyakundi

Kleine Christliche Jugendgemeinschaften in Kenia I Das Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften prägt die pastorale Wirklichkeit in Kenia seit den 1970er Jahren. Viele Errungenschaften wie die Partizipation von Laien, die Rückbesinnung auf die Taufwürde aller Gläubigen sowie karitatives und politisches nachbarschaftliches Engagement  werden mit dem Modell verbunden. Doch die Verantwortlichen müssen heute auch mit vielen Herausforderungen umgehen, etwa mit der Frage, warum junge Menschen häufig fernbleiben. In der Druckausgabe lesen    

Ein Funke des Wandels in Asien

Von Charles Bertille

Die Arbeit von Fondacio Asia mit den Ortskirchen und der Jugend I Es ist die Geschichte einer Initiative, die um der Kirche und der Mission willen entstand: Vor zwölf Jahren gründeten Laien das »Institute of Formation, Fondacio Asia« (IFFAsia), um jungen Erwachsenen in Asien Ausbildungschancen zu geben und sie auf die Arbeit in der Ortskirche vorzubereiten. Eine Studie zur Arbeit von Fondacio Asia zeigt, dass sie Früchte trägt und die Absolventen eine neue Generation junger Laienführer in den aufstrebenden asiatischen Kirchen bilden. In der Druckausgabe lesen    

Zeugnis durch Nähe

Von Gemma Tulud Cruz

Pastorale Begleitung der Migranten in Asien I Asien blickt auf eine lange Geschichte temporärer, dauerhafter und zyklischer Migration. Die Globalisierung hat die Wanderungsbewegungen noch verstärkt. Viele Menschen verlassen ihre Heimat, um anderswo... weiterlesen »

Die Pflicht des Erinnerns

Von Peter C. Phan

Zum Zusammenhang von Migration und Erinnerung aus theologischer Perspektive I Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Das zeigen die aktuellen Zahlen des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge 2018. Von den 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht sind 25,4 Millionen Flüchtlinge, 40 Millionen Binnenvertriebene und 3,1 Millionen Asylsuchende. Das »Zeitalter der Migration« stellt die globale Gesellschaft vor zahlreiche Herausforderungen und verlangt nach neuen ethischen Antworten. Eine theologische Ethik der Migration sieht die Migranten in der Pflicht des Erinnerns und will sich an nichts Geringerem als dem Deus Migrator selbst messen lassen. In der Druckausgabe lesen    

Mit Gott auf der »Todesrute«

Von George E. Castillo Guerra

Migrationsbewegungen in Lateinamerika und der Karibik I Dem Thema Migration kommt auch in Lateinamerika immer größere Aufmerksamkeit zu. Kein Wunder: 28,5 Millionen Menschen aus Lateinamerika und der Karibik leben als Migranten außerhalb ihrer Herkunftsländer. Sie sind vor Armut und Gewalt geflohen und befinden sich in äußerst verletzlichen Situationen. Ihre Lebensrealität gilt es nicht nur pastoral, sondern auch theologisch aufzugreifen. In der Druckausgabe lesen    

Segnen, beleben, aufrichten

Von Rosa Ramos

Spiritualität der Begegnung und Aufnahme I Missionarische Spiritualität in einer komplexen und gespaltenen Welt braucht mehr als missionarischen Eifer und Sendungsbewusstsein. weiterlesen »

»Missionarische Jüngerschaft«

Von Margit Eckholt

In den Spuren der Konferenz von Medellín (1968) I 2018 wurde vielerorts das 50-jährige Jubiläum der zweiten Generalversammlung des lateinamerikanischen Episkopats in Medellín begangen. Der Rückblick auf die Entwicklungen von Medellín über Puebla und Aparecida bis zum apostolischen Schreiben Evangelii gaudium von Papst Franziskus macht deutlich: Die Konferenz von Medellín ist nicht nur für Lateinamerika, sondern für die gesamte Weltkirche bedeutsam und stellt einen wichtigen Schlüssel dar, um das Pontifikat von Franziskus zu interpretieren. In der Druckausgabe lesen    

Zum Hören aufgerufen

Von Virgina R. Azcuy

Papst Franziskus entfaltet eine missionarische Spiritualität in »Evangelii gaudium« I Evangelii gaudium, Freude des Evangeliums, ist das erste apostolische Schreiben von Papst Franziskus. Es wurde am 24. November 2013 veröffentlicht und trägt den Untertitel »Über die Verkündigung des Evangeliums in derWelt von heute«. Franziskus vertieft darin die Grundlage jeder Verkündigung: das Hören. Nur wer auf dasWort hört und das »Ohr beim Volk« hat, kann das Wort verkündigen. Ein zentraler Gedanke aus Evangelii gaudium, den man nicht überhören sollte. In der Druckausgabe lesen    

Transforming discipleship

Von Christoph Anders und Michael Biehl

Nachfolge, die verwandelt I Im März dieses Jahres fand die 14. ökumenische Weltmissionskonferenz in Arusha, Tansania, statt. Ihr Motto »Moving in the spirit – called to transforming discipleship« gibt Anlass, dem Begriff und der Bedeutung von »Nachfolge« neu nachzugehen und die Erfahrungen und Erkenntnisse von Arusha zu reflektieren. In der Druckausgabe lesen    

2017

Zwischen Kontrolle, Untergrund und sozialer Verantwortung

Von Katharina Wenzel-Teuber

Länderbericht China: Zur Situation der Gesellschaft und der katholischen Kirche in China I Am 14. März 2013 wurde in Peking der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, zum Staatspräsidenten der Volksrepublik China ernannt. Nur... weiterlesen »

2017 – Jahr der Jubiläen

Von Anne Burghardt

50 Jahre ökumenischer Dialog zwischen dem Lutherischen Weltbund und der römisch-katholischen Kirche I Das Jahr 2017 ist nicht nur das Jahr des Reformationsjubiläums. Es ist zugleich das Jahr, in dem man den 50. Jahrestag des internationalen Dialogs zwischen Lutheranern und Katholiken feiert. Der Dialog zwischen dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen (Päpstlicher Einheitsrat) und dem Lutherischen Weltbund (LWB) gehört für beide Seiten zu den ersten ökumenischen Dialogen, in denen sie sich auf internationaler Ebene engagiert haben. In der Druckausgabe lesen    

Konfessionelle Gräben überwinden

Von André Karamaga

Ökumenische Organisationen in Afrika als Brückenbauer I Das Christentum zeigt sich in Afrika als eine Landschaft, die von konfessionellen Gräben durchzogen ist. Ökumenische Organisationen übernehmen darin die Funktion von Brückenbauern. In der Druckausgabe lesen    

Gemeinsam für Recht und Gerechtigkeit

Von Claudete Beise Ulrich

Zur Situation der Ökumene in Lateinamerika I Die enge Verbindung mit dem Leben der Menschen ist ein Markenzeichen lateinamerikanischer Theologie. Der Einsatz für die Armen, ja für ein Leben in Fülle fordert auch die ökumenische Bewegung heraus. Beispiele aus der eigenen Geschichte und das Wort Gottes ermutigen Christinnen und Christen, sich gemeinsam für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen. In der Druckausgabe lesen    

Frieden in Kolumbien

Von Monika Lauer Perez

Länderbericht Kolumbien: Ein Weg zwischen großer Hoffnung und tiefen Zweifeln I Das Jahr 2016 wird als ein besonderes in die Geschichte Kolumbiens eingehen, denn der Friedensvertrag zwischen der Regierung des demokratisch gewählten Präsidenten und... weiterlesen »

Zwischen Hindu-Ideologie und säkularer Verfassung

Von Sebastian M. Michael

Die wachsende Gewalt gegen Christen in Indien I Im heutigen Indien definiert sich die indische Identität durch die gemeinsame Verfassung. Sie garantiert allen Bürgern Rechte in Bezug auf Ethnie, Sprache, Kultur und Religion. Heute wird der fragile Zusammenhalt der indischen Gesellschaft jedoch gefährdet durch Bestrebungen, eine Hindu-Nation zu etablieren. Hinter der Gewalt gegen Volksgruppen im Namen der Religion stecken politische und ökonomische Interessen. Dieser Zusammenhang zwischen Kultur, Religion, Identität sowie politischen und ökonomischen Interessen ist entscheidend für das Verständnis der Gewalt gegen Christen in Indien. In der Druckausgabe lesen    

Offenheit und Gastfreundschaft

Von Bischof Raymond Ahoua

Die pastorale Reaktion auf einen Terroranschlag in Côte d’Ivoire I Am 13. März 2016 wurden bei einem Terroranschlag in der Hafenstadt Grand Bassam in Côte d’Ivoire 19 Menschen getötet. Sechs bewaffnete Männer schossen auf Badegäste am Strand und griffen anschließend drei Hotels an. Zu dem Anschlag bekannte sich Al-Qaida im islamischen Maghreb. Raymond Ahoua, der zur Ordensgemeinschaft »Söhne der göttlichen Vorsehung« gehört, ist seit 2010 Bischof von Grand Bassam. In seinem Text, den er im September 2016 in Nairobi auf einer Konferenz zum Thema »Religion und Gewalt « vorgetragen hat, beschreibt Ahoua, wie er die Ereignisse im März 2016 erlebte. Vor dem Hintergrund biblischer Positionen reflektiert er die pastorale Reaktion der Kirche. In der Druckausgabe lesen    

Kinderschutz in der katholischen Kirche

Von Hans Zollner

Reflexionen aus Theorie und weltweiter Praxis I In Deutschland taucht das Thema sexueller Missbrauch von Minderjährigen durch Kleriker nur noch selten in den Nachrichten auf. Aber es steht außer Frage, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt ein Thema bleibt. Der weltweite Einsatz der Kirche für Prävention von sexuellem Missbrauch trifft dabei auf ganz unterschiedliche kulturelle Voraussetzungen. In der Druckausgabe lesen    

Die Zukunft des Landes

Von Emanuel Sawadogo

Die Situation der Jugend in Burkina Faso I Burkina Faso ist ein junges Land. Ein sehr junges Land. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 17 Jahre. Die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft ihres Landes. Aber finden sie in ihrem Land eine... weiterlesen »

Pastoral, Inkulturation und Mission

Von Antole Tiendrébéogo

Die Kulturen und der Glaube in Burkina Faso I Kirche als Familie Gottes – dieses Bild prägt die Kirche in Burkina Faso und in weiten Teilen Afrikas. Es ist ein herausragendes Beispiel für die Inkulturation des Christentums in Afrika und vermag das kirchliche Leben immer wieder neu zu inspirieren. Doch wie die afrikanische Familie steht auch die Familie Gottes heute vor zahlreichen Herausforderungen. In der Druckausgabe lesen    

Dialog des Lebens, Dialog des Glaubens

Von Adrien Sawadogo

Die interreligiöse Begegnung in Burkina Faso I Seit religiöser Extremismus und religiös motivierte Gewalt zunehmen und Argwohn zwischen den Anhängern der verschiedenen Weltreligionen hervorrufen, ist der Umgang mit religiöser Vielfalt zu einer weltweiten Herausforderung geworden. Angesichts dieses Phänomens der Gegenwart entstehen viele Initiativen, um den interreligiösen Dialog zu fördern – mit dem Ziel einer pluralistischen Gesellschaft, in der Anhänger verschiedener Religionen ihren jeweiligen Glauben zu gegenseitigem Nutzen leben. In der Druckausgabe lesen    

»Power To Lead«

Von Ruth D'Souza

Wie Laien in wertorientiertem Führen geschult werden I Führung bestimmt die Qualität unseres Lebens und durchdringt jeden Aspekt unserer Welt. Von Führungskräften hängt es ab, ob unsere Arzneimittel sicher sind, unsere Rechte von Gerichten geschützt... weiterlesen »

Lux Terra Leadership Foundation

Von George Ehusani

Das etwas andere Pastoralinstitut I Führung – Leadership – ist definiert als Kunst des Anleitens, Inspirierens und Einwirkens auf Menschen mit dem Ziel, mit kleinstem Aufwand das maximale Potential von Einzelnen und Gruppen zu entfalten. Es ist das Gegenteil von Selbstbezogenheit. Es ist ein Dienst am Gemeinwohl, der andere zur Nachahmung inspiriert. In der Druckausgabe lesen    

Die Pfarrei der nächsten Generation

Von Matthew F. Manion

Wie die katholische Kirche in den USA sich wandelt I In den Vereinigten Staaten ist ein Modell des Lebens in Gemeinden und Diözesen an sein Ende gekommen. Es war konzipiert für eine Zeit, die es nicht mehr gibt, und beruhte auf einer Reihe von Annahmen in Bezug auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die nicht mehr gelten. Eine Pfarrei der kommenden Generation zu entwickeln ist heute daher eine der zentralen Herausforderungen für katholische Verantwortungsträger und Führungskräfte. In der Druckausgabe lesen    

»Wer Frieden predigt, lebt gefährlich!«

Von François-Xavier Maroy Rusengo

Eine Rede über den Kongo, Konfliktmineralien und Migration I Wer Frieden predigt, lebt gefährlich in der Demokratischen Republik Kongo. Erzbischof François-Xavier Maroy Rusengo von Bukavu hat mehr als einen Attentatsversuch überlebt. Er kritisiert... weiterlesen »

Veränderung beginnt bei uns

Von Angela Maria Ocampo

Eine Kampagne zu nachhaltigen Lebensstilen für die Menschen und den Planeten I Nachhaltige Modelle von Produktion und Verbrauch haben rund um die Welt Erfolg. Dieser Erfolg verdankt sich innovativen Experimenten und Initiativen, die von Menschen und Gemeinschaften gestartet wurden, die sich für den Aufbau einer faireren und nachhaltigeren Gesellschaft einsetzen, indem sie das Leben der Menschen und die Grenzen des Planeten berücksichtigen. Inspiriert vom Aufruf des Papstes zu einer tiefgehenden ökologischen Umkehr stellt die Kampagne »Change for the Planet – Care for the People« (»Veränderung für den Planeten – Sorge um die Menschen«) durch einen Fotowettbewerb die Fähigkeit der Menschen und Gemeinschaften heraus, selbst change-maker zu sein, also selbst Veränderungen anzustoßen und zu gestalten. In der Druckausgabe lesen    

Schöpfung in der afrikanischen Weltanschauung

Von Anne Béatrice Faye

Ist Laudato si' ein Geschenk für Afrika? I Vorab möchte ich betonen, dass es keine spontane Begriffsbildung gibt. Der Mensch bildet spezifische Begriffe nur im Hinblick auf sein konkretes Leben, das wiederum zwangsläufig vom physischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld geprägt ist. So wird das Leben innerhalb der afrikanischen Weltanschauung als eine Wirklichkeit aufgefasst, die die Ahnen, die jetzt Lebenden, die noch nicht geborenen Kinder, die gesamte Schöpfung und alle Seinsformen umfasst und in sich begreift: die Sprechenden und die Stummen, die Denkenden und diejenigen, die über kein Denken verfügen. Das sichtbare und das unsichtbare Universum werden hier als Lebensraum des Menschen, aber auch als ein Raum der Gemeinschaft betrachtet, in dem die früheren Generationen unsichtbar mit der jetzigen Generation in Berührung kommen, die wiederum die Vorfahren der künftigen Generationen sind. In der Druckausgabe lesen    

Partnerschaft mit der Erde

Von Robert Athikal

Indische Inspirationen zu einer Spiritualität der Schöpfung I Der vorliegende Beitrag versucht, das traditionelle Verständnis von Schöpfung und Verantwortung weiterzuentwickeln – hin zum Gedanken einer nicht abgeschlossenen Schöpfung und Kosmogenese (Ursprung und Entwicklung des Kosmos). In der Druckausgabe lesen    

Im Namen aller Christen …

Von Katharina Peez

Ruandas Bischöfe und Papst Franziskus bitten um Vergebung für den Genozid von 1994 I Zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit am 20. November 2016 bat die ruandische Bischofskonferenz um Vergebung für die Beteiligung der katholischen... weiterlesen »

»Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt«

Von Indunil Janakaratne Kodithuwakku Kankanamalage

Kontext und historischer Hintergrund des Dokuments I Im Hintergrund des Dokumentes »Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt. Empfehlungen für einen Verhaltenskodex« steht das Phänomen der Globalisierung. Auf die neu entstehende globale Kultur gibt es drei Reaktionen: Akzeptanz, militante Ablehnung und eine Kombination aus Akzeptanz und Ablehnung. Religiöse Fundamentalismen können als Reaktion auf moderne Kulturen auftreten, da sie diesen Kulturen Bedrohungen wie säkulare Rationalität, religiöse Toleranz mit einer Neigung zum Rationalismus sowie Individualismus zuschreiben. Fundamentalisten kämpfen für die Wiederherstellung ihrer Religion und gegen Konversion. In der Druckausgabe lesen    

Mission im Dialog

Von Klaus Krämer

Grenzen des christlichen Zeugnisses in religiösen, kulturellen und sozialen Kontexten I Mit dem 2011 gemeinsam vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog, dem Ökumenischen Rat der Kirchen und der Weltweiten Evangelischen Allianz veröffentlichten Dokument »Das Christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt« wurde zum ersten Mal ein ökumenischer Verhaltenskodex für die konkrete Praxis christlicher Mission vorgelegt. Schon in diesem bewussten Ansetzen bei der Praxis des christlichen Glaubenszeugnisses liegt ein bemerkenswerter missionstheologischer Paradigmenwechsel. Deutlich wird dieser durch den akzentuierten Kontextbezug des gesamten Dokuments. In der Druckausgabe lesen    

Religiöse Konflikte in Indien

Von Francis-Vincent Anthony

Ursachen, Verhütung und Bewältigung I Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt kann der heiklen Frage nach den religiösen Konflikten nicht ausweichen. Denn Religionen können Konflikte verursachen, aber auch helfen, Konflikte zu verhüten und zu bewältigen. Kann das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt unter bestimmten Bedingungen Konflikte hervorrufen? Kann das christliche Zeugnis zur Konfliktverhütung und -bewältigung beitragen? Bei der Beantwortung dieser Fragen greifen wir auf Ergebnisse zweier empirischer Forschungsarbeiten zurück, die im multireligiösen Umfeld Indiens durchgeführt wurden. In der Druckausgabe lesen    

2016

Länderbericht Burundi: Nach den Präsidentschaftswahlen im Juni 2015 setzt sich die Geschichte der Gewalt fort

Von Wolfgang Schonecke

Droht in Burundi ein neuer Völkermord? I 2005 schien das Abkommen von Arusha dem ostafrikanischen Burundi den Weg in eine friedliche Zukunft zu ebnen. Zehn Jahre später ist dieser Weg zu Ende, als erneut ein Bürgerkrieg ausbricht. Ob es gelingt, die... weiterlesen »

Mission Barmherzigkeit

Von Shaji George Kochuthara

Herausforderungen für die Kirche in Indien  I  Wie können Christen von Barmherzigkeit reden in einem Land, das von zahlreichen sozialen Spannungen geprägt ist? Sie können es nur, wenn sie die Barmherzigkeit in Beziehung setzen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit.
  In der Druckausgabe lesen    

Neue Schöpfung, neu geschaffene Liebe

Von Jean Mbarga

Über Barmherzigkeit im Herzen Afrikas I Die Heilsgeschichte ist die Geschichte der Barmherzigkeit. Diesen Gedanken entfaltet Jean Mbarga, Erzbischof von Yaoundé, Kamerun, vor dem Hintergrund afrikanischer Spiritualität und Realität. Seine Betrachtung ist ein Plädoyer, umzukehren und auf die Kraft der Barmherzigkeit zu vertrauen. In der Druckausgabe lesen    

»Denn so hat Gott die Welt geliebt«

Von Bernardeth Carmen Caero Bustillos

Barmherzigkeit und die Teología India I Gottes Liebe offenbart sich in der Tradition der Kulturen der Völker und in der christlichen Tradition. In der Teología India bereichern sich beide Traditionen. Und sie fordern den Menschen heraus, Verantwortung für die Schöpfung und das gute Leben zu übernehmen. In der Druckausgabe lesen    

Barmherzigkeit geht zu Fuß

Von Stefan Voges

Eine indische Begegnung im Rheinland I Schwester Prema Packumala ist seit 2014 Generaloberin der »Genossenschaft der Cellitinnen nach der Regel des hl. Augustinus«. Die 72-Jährige ist die zweite Inderin, die mit der Gesamtleitung der Kongregation betraut ist. Diese Aufgabe hat sie nach Deutschland geführt, nach Königswinter im Rheinland. Von dort aus betreut Schwester Prema nun die deutsche und die indische Provinz des Ordens, der 1838 in Köln gegründet wurde und Aufgaben in der Krankenpflege sowie im Erziehungs- und Bildungsbereich übernimmt. Forum Weltkirche hat Schwester Prema in Königswinter besucht und mit ihr über Barmherzigkeit gesprochen, über persönliche Erfahrungen, über Eindrücke aus Indien und Deutschland und über Impulse von Papst Franziskus. In der Druckausgabe lesen    

»Mutter der Barmherzigkeit«

Von Matthias Vogt

Eine Ikone mit Geschichte I In seinem Schreiben zum außerordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit richtet Papst Franziskus den Blick auch auf Maria, die Mutter Jesu. Die Mutter der Barmherzigkeit ist das Motiv einer Ikone, die durch die Geschichte ihrer Entstehung zum Gebet für den Frieden im Nahen Osten einlädt.

  In der Druckausgabe lesen    

Mensch sein heisst Familie sein

Von Stefan Silber

Herausforderungen der Familie in Lateinamerika I Familienbeziehungen haben in Lateinamerika eine ganz besondere Bedeutung. Jeder Mensch weiß um seine Zugehörigkeit zu einer Familie, die ihm Schutz und Halt bietet, aber auch Verantwortung verlangt.... weiterlesen »

Weltkirche im synodalen Prozess

Von Alois und Petra Buch

Beobachtungen und Notizen zur Familiensynode I Synoden sind Ereignisse. Ihre Dynamik geht weit über das hinaus, was in abschließenden Dokumenten seinen Niederschlag findet. Das gilt auch für die Bischofssynode zur Familie, die vom 4. bis zum 25. Oktober 2015 in Rom stattfand. Alois und Petra Buch haben beratend an der Synode teilgenommen und geben in ihrem Artikel Einblicke in den Prozess der Synode. In der Druckausgabe lesen    

Hoffnungsschimmer Familiensynode

Von Arthur Khofi Phiri

Die Familie in Afrika zwischen säkularer Ideologie und kirchlicher Weisung I Mit den afrikanischen Gesellschaften befindet sich auch die Familie im Umbruch. Die Interpretationen dieses Wandels gehen auseinander: Was für die einen eine positive Entwicklung darstellt, erscheint anderen als Verfall. Afrikanische Erklärungs- und Deutungsansätze erscheinen einer westlichen Perspektive mitunter fremd, aber sie helfen, Konfliktlinien im globalen Diskurs und nicht zuletzt auf der Familiensynode zu verstehen. In der Druckausgabe lesen    

Die wichtigste Keimzelle der Gesellschaft

Von Wendy M. Louis

Was die Kirche in Asien für die Familie tun kann I Die Wertschätzung für die Familie ist in Asien traditionell groß. Ebenso groß sind heute die Schwierigkeiten, denen sich die Familie ausgesetzt sieht. Welche Hilfen kann die Kirche in dieser Situation anbieten? Oder wird sie gar nicht mehr gehört? In der Druckausgabe lesen    

Lebendige Zellen einer partizipatorischen Kirche

Von Amado L. Picardal

Die kirchlichen Basisgemeinden auf den Philippinen I Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften sind ein Exportschlager der katholischen Kirche auf den Philippinen. Auch in der deutschen Ortskirche inspirieren sie neue Aufbrüche. Unterdessen stehen die... weiterlesen »

Unterwegs zu einer erneuerten Kirche

Von Orlando B. Kardinal Quevedo

Der Katholizismus auf den Philippinen in Geschichte und Gegenwart I Vor fast 500 Jahren erreichte das Christentum mit den ersten spanischen »Entdeckern« die philippinischen Inseln. Seither hat die Kirche auf den Philippinen eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Heute steht sie vor den Herausforderungen der Gegenwart. Für die Zukunft hat sie eine Vision entworfen – die Vision einer erneuerten Kirche. In der Druckausgabe lesen    

Die Sorge für das gemeinsame Haus

Von Amelita Dayrit-Go und Daniel Franklin Piliario

Laien und Ordensleute im Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung I Im November 2013 starben auf den Philippinen Tausende Menschen durch den Taifun Yolanda, Millionen Häuser wurden zerstört. Katastrophen wie diese und die Folgen des Klimawandels treffen besonders die Armen. Für katholische Laienorganisationen und Ordensgemeinschaften ein Grund, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. In der Druckausgabe lesen    

Mut, Wertschätzung, Respekt und ein beispielhaftes Leben

Von Sebastiano D'Ambra

Der interreligiöse Dialog auf den Philippinen I Besonders in Mindanao fordert der Konflikt zwischen Christen und Muslimen den interreligiösen Dialog heraus. Viele Initiativen setzen sich dort für eine Verständigung zwischen den Religionen ein. Sie sind mit ihrer Arbeit noch lange nicht am Ziel. In der Druckausgabe lesen    

Der Glaube hilft beim Wiederaufbau

Von Pedro Walpole

Die Kirche und der Klimawandel im asiatisch-pazifischen Raum I So friedlich, wie sein Name es vermuten lässt, ist der pazifische Ozean nicht. Alljährlich bringen ihn außergewöhnliche Wetterereignisse in die Schlagzeilen. Für die Menschen, die dort... weiterlesen »

Eine Spiritualität der Schöpfung

Von Michael Amaladoss

Wie Papst Franziskus sie sieht I Im Zentrum der Enzyklika Laudato si’ (LS) von Papst Franziskus steht das Anliegen, unsere Schwester Erde, unser gemeinsames Haus, davor zu bewahren, dass wir Menschen sie durch unseren unverantwortlichen Umgang völlig zerstören. Wir haben inzwischen ein Stadium erreicht, in dem die Erde in nicht allzu ferner Zukunft für uns  unbewohnbar werden könnte, wenn wir keine geeigneten Maßnahmen ergreifen, um sie zu retten. Papst Franziskus tritt für die Verteidigung der Erde ein und hat dabei eine Theologie und eine Spiritualität der Schöpfung entwickelt, die in vieler Hinsicht neu sind und an religiöse Traditionen Asiens erinnern.
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Der Mensch als Teil der Natur

Von Dietmar Müssig

Was die Kirche von den Menschen in den Anden Boliviens lernen kann I Pachamama, Mutter Erde, nennen die Völker in den Anden Boliviens ehrfürchtig und liebevoll ihren Lebensraum. Sie bringen damit die göttliche Dimension der Schöpfung zum Ausdruck. Im Westen scheint die Heiligkeit der Natur weithin in Vergessenheit geraten zu sein. Die christliche Theologie könnte diese Sicht von den indigenen Völkern der Anden neu lernen. In der Druckausgabe lesen    

Wie gestaltet die Menschheitsfamilie ihr Zusammenleben?

Von Marianne Heimbach-Steins

Konturen einer Ethik globaler Migration I Menschen auf der Flucht und Migranten sind extrem verwundbar. Für fast 60 Millionen Menschen, die aktuell weltweit unfreiwillig unterwegs sind, ist das konkrete Wirklichkeit. Das fordert Politik und... weiterlesen »

Barmherzigkeit ohne Grenzen

Von Rouphael Zgheib

Bedroht der Zuzug von Flüchtlingen das politische Gleichgewicht im Libanon? I Barmherzigkeit kennt keine Grenzen und macht keinen Unterschied zwischen Rassen und Religionen. Der Nahe Osten braucht in diesen Tagen dringend das Wirken der Barmherzigkeit, um die Wunden der Kriege, des Hasses und der Konflikte zu heilen. Wir brauchen die Barmherzigkeit Gottes, um uns vor Krieg, Anschlägen, Massakern zu schützen und um uns die Kraft zu geben, dass wir die wirtschaftliche und soziale Krise überstehen, in der sich der Libanon und der ganze Nahe Osten befinden.
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»Wir brauchen eine Erziehung zum Frieden!«

Von Philippe Denis

Zu den jüngsten fremdenfeindlichen Angriffen in Südafrika I Fremdenfeindlichkeit ist in Südafrika wieder ein Thema. Leider. Im Mai 2008 starben mehr als 60 Menschen bei einer Serie von Unruhen, die Ausländer bleibend in Angst versetzten. Danach hörte die Gewalt gegen Ausländer nicht auf, aber sie blieb mehr oder weniger unter Kontrolle. Bis zum März 2015.
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Migranten und Flüchtlinge in Thailand

Von Patcharin Nawichai

Flüchtlingshilfe an der Grenze zu Myanmar und in der Millionenstadt Bangkok I Im Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar leben neben der örtlichen thailändischen Bevölkerung noch zwei weitere Gruppen, die Teil der Gesamtbevölkerung sind. Es sind Migranten, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen nach Thailand gekommen sind, und Flüchtlinge, die vor Verfolgung geflohen sind und in Thailand Schutz suchen.

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Weil sie die Freiheit erlebt haben

Von Stefan von Kempis

Die Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit im Nahen Osten I Die Konflikte in Syrien, dem Irak und angrenzenden Ländern sind »weiter eine der Hauptsorgen des Heiligen Stuhls«, so der Päpstliche Rat »Cor Unum«. Mehr als zwölf Millionen Menschen in Syrien und mehr als acht Millionen im Irak seien derzeit auf Hilfe angewiesen; die Zahl der Binnenflüchtlinge liege bei sechs Millionen in Syrien und mehr als drei Millionen im Irak. Mindestens vier Millionen Syrer seien vor dem Konflikt in ihrer Heimat in die unmittelbaren Nachbarländer geflohen, die meisten von ihnen – fast zwei Millionen – in die Türkei.
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Mit der Last der Vergangenheit in eine ungewisse Zukunft

Von Georg Evers

Länderbericht Osttimor: Zur politischen und kirchlichen Situation in Osttimor I Die Zeiten, in denen internationale Medien über Osttimor berichteten, sind längst vorbei. Osttimor ist wieder das, was es die meiste Zeit war – der kleine östliche Teil... weiterlesen »

Religionsfreiheit als Menschenrecht

Von Theodor Rathgeber

Der internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte I Im Dezember 2016 werden zwei grundlegende, völkerrechtlich verbindliche Abkommen über Menschenrechte auf 50 Jahre Bestehen zurückblicken. Es handelt sich um den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (auch: Zivilpakt) und den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (auch: Sozialpakt). War die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von 1948 eine politische Proklamation,1 stellten die beiden Pakte eine vertragliche Vereinbarung dar, der die Staaten durch den Akt der Ratifizierung freiwillig beitreten und sich damit zur Umsetzung verpflichten. In der Druckausgabe lesen    

Im Prinzip gesetzlich geschützt

Von Michael Kelly

Religionsfreiheit in Thailand I Um Touristen wirbt Thailand mit dem Slogan »Land des Lächelns «. Angesichts düsterer – wirtschaftlicher, politischer und kultureller – Aussichten ist heute jedoch vielen nicht zum Lächeln zumute. Und das in einem Land, das bis vor kurzem noch zu den am schnellsten wachsenden und stabilsten Ländern in Südostasien zählte. In der Druckausgabe lesen    

Im Einsatz für die Würde und die Freiheit der Menschen

Von Carlos Derpic Salazar

Die Kirche und die Verteidigung der Menschenrechte in Bolivien I In Bolivien gibt es nicht nur eine grundsätzliche und theoretische Verbindung zwischen dem Katholizismus und der Verteidigung der Menschenrechte, sondern auch – indem man die Praxis von Bartolomé de Las Casas wieder aufgegriffen hat – ein klares und entschiedenes Handeln der Kirche. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über das, was in der Zeit von 1964 bis 2015 geschehen ist. Damit kommen zwei Etappen in den Blick: die Diktaturen der Nationalen Sicherheit (1964–1982) und die Demokratie (1982–2015). In der Druckausgabe lesen